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GMUNDEN. Die Swans ziehen in der Basketball-Bundesliga im Gleichschritt mit dem amtierenden Meister mit. Nach dem ungefährdeten 88:62 Sieg bei BC Vienna sitzen die „Schwäne“ – mit einem Spiel mehr - hinter Oberwart auf Rang zwei in der Tabelle.

Mit einer souveränen Leistungen fügten die Swans dem BC Vienna die höchste Saisonniederlage bei. Foto: Hannes Kienesberger

Die Gmundner ließen durch ihre intensive Defensivarbeit die Bundeshauptstädter nicht in ihren Rhythmus kommen. Zu statisch agierten die Wiener in der Offensive und trafen dadurch die Würfe von außen nicht. Zu Beginn des Spiels war auf beiden Seiten noch Nervosität erkennbar. Doch nach einigen Minuten kamen vor allem die Gmundner besser in Fahrt. Bei den Swans überzeugte das Kollektiv, der Gastgeber wurde in der ersten Halbzeit durch Predrag Miletic (17 Punkte) im Spiel gehalten. Schnell erspielten sich die Traunseestädter einen komfortablen Vorsprung. Headcoach Bernd Wimmer griff auf eine hohe Rotation zurück und hielt die Intensität vor allem in der Defensive über das ganze Spiel hoch.

In den vergangenen Spielen leisteten sich die „Schwäne“ immer wieder Einbrüche – diese vermied man diesmal erfolgreich. Die Wiener mussten zudem einen rabenschwarzen Wurftag hinnehmen, lediglich drei von 19 versuchten Dreipunkt-Würfe fanden ihr Ziel. Die Gmundner teilten sich die Scoringlast auf mehrere Schultern auf – gleich vier „Schwäne“ erzielten 14 oder mehr Punkte. Herausragend war dennoch die Leistung von Alex Wesby mit 18 Punkten und neun Rebounds.

Anerkennung gab´s dafür auch vom Gegner. „Gmunden hat super gespielt, sie waren sehr aggressiv. Wir waren viel zu lahm und haben den Ball zu langsam bewegt“, so Vienna-Spieler Stjepan Stazic.

Mit dem Erfolg ziehen die Swans nach der 13. Runde wieder mit den führenden Gunners aus Oberwart gleich (bei einem Spiel mehr). Naturgemäß zufrieden zeigte sich unmittelbar nach dem Spiel Swans-Headcoach Bernd Wimmer: „Ich glaube der Sieg heute geht in der Höhe in Ordnung. Wir haben uns sehr an den game-plan gehalten. Wir wussten, dass Wien jederzeit zurückkommen kann und das haben wir verhindern können. Unsere Tiefs konnten wir heute sehr in Grenzen halten, auch das war entscheidend.“ 


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