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Trotz 3:0-Führung vergeben Sharks Chance auf Platz 3 in der Eishockey-Landesliga

Hans Promberger, 27.02.2017 14:08

GMUNDEN/STEYR. Im Entscheidungsspiel um Platz 3 in der Eishockey-Landesliga mussten sich die Traunsee Sharks bei den Steyr Panthers 4:6 geschlagen geben.
 

Im ersten Drittel schnürten die Gmundner die Steyrer Gastgeber in deren Drittel regelrecht ein. Dennoch reichte es nicht zum Sieg. Foto: Peter Sommer

Dabei begann die Partie äußerst verheißungsvoll. Noch in der ersten Spielminute überspielte Patrik Klimek alle Gastgeber und netzte unhaltbar zum 1:0 für die Sharks ein. Nur zwei Minuten später konnte Felix Mayer einen Traumpass von Vladimir Janov zum 2:0 verwerten. 30 Sekunden vor Drittelende verlängerte Dominik Klimek die Hartgummischeibe ideal für Thomas Moser, der für den eigentlich beruhigenden 3:0-Pausenstand nach 20 Spielminuten sorgte.

Undiszipliniertheiten sorgen für Match-Wende

Wohl zu siegessicher begannen die “Haie“ den zweiten Spielabschnitt. Kleinlich gepfiffene und unnötige Fouls führten zu einigen Strafen bei den Sharks. Und diese Überzahlspiele wurden dann zu Sekera-Festspielen für Steyr. Die Panthers drehten mit zwei Toren von Zdenek Sekera sowie Toren von Martin Sekera und Mathias Mairpeter die Partie und so stand es am Ende des zweiten Spieldrittel 4:3 für Steyr.

Versuch der Rückkehr

Vladimir Janov machte das letzte Spieldrittel nochmals spannend. Bei einem Unterzahlspiel der Traunsee Sharks erkämpfte sich der Gmundner den Puck, zog alleine auf das Tor der Steyrer und schloss eiskalt zum 4:4 ab. Hoffnung flammte wieder auf. Doch abermals mussten zwei Sharks-Spieler auf die Strafbank. 

Zwei Stiche ins Shark-Herz

Zwei Sekunden vor Ablauf der Strafzeit gelang Zdenek Sekera das 5:4. Zuvor hatte Goalie Daniel Mörixbauer die Gastgeber fast zur Verzweiflung gebracht. Wohl noch unter Schock unterlief dem bis dahin tadellos spielenden Tormann ein Missgeschick, als der Puck nach einem misslungenen Abwehrversuch mit dem Schläger im eigenen Tor landete.

Die mitgereisten Gmundner Fans feierten ihre Traunsee Sharks trotzdem wie Sieger mit minutenlangem Applaus und Gesang. Immer hatte das junge Team nach dem Aufstieg in der höchsten Eishockeyliga des Landes den Einzug ins Play off der besten vier Mannschaften erreicht und dort mit Topspielen Meister Oldies Linz ganz schön ins Schwitzen gebracht.


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