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BAD ISCHL. Am Wochenende gingen die letzten Spiele der allgemeinen Mannschaftsmeisterschaften über die Bühne. Bei den abschließenden Heimspielen konnten gleich drei Teams den Meistertitel fixieren.

Die Herrenkampfmannschaft schaffte den Aufstieg in die Landesliga. (Foto: (C) TC Bad Ischl)
  1 / 3   Die Herrenkampfmannschaft schaffte den Aufstieg in die Landesliga. (Foto: (C) TC Bad Ischl)

Die heurige Saison, die coronabedingt wieder etwas später startete, als gewohnt, ging für die Tennis-SPG Bad Ischl am Samstag erfolgreich zu Ende. Obmann Roland Lechner bedankte sich bei allen Spielerinnen und Spielern sowie den Fans, die die Anlage des TC Bad Ischl Woche für Woche mit Leben und spannenden Matches gefüllt haben.

Herren-Kampfmannschaft steigt in Landesliga auf

2020 trat das Team um Captain Alex Bucewicz noch in der höchsten oberösterreichischen Spielklasse, der Oberliga an. Mit dem vierten Tabellenrang und insgesamt fünf von acht gewonnenen Begegnungen konnten die Ischler mehr als zufrieden sein. Weil jedoch aufgrund der Pandemie die Finanzierung der Mannschaft nicht mehr gesichert werden konnte, trafen die Funktionäre die Entscheidung, das erfolgreiche Team aufzulösen. Daher trat man heuer in der Regionalklasse an - einerseits mit mehr einheimischen, andererseits aber auch mit einigen jüngeren Spielern. So wurden die Routeniers Sebastian Hagn, Alex Bucewicz, Roland Lechner, Philipp Gratzer, Bernhard Zwettler und Walter Reisenbichler um drei aufstrebendsten Nachwuchstalente ergänzt. Michael Kratky (16 Jahre), Maxi Reisenbichler (14 Jahre) und Patrick Mikenda (13 Jahre) fügten sich perfekt in die Mannschaft ein und das Ziel, immer zwei bis drei Jugendspieler pro Spielrunde einzusetzen, wurde erfüllt. Weiteres Ziel: Möglichst vorne in der Liga mitspielen und nachdem man sehr erfolgreich in die Saison gestartet war wurden die Aufstiegs-Chancen immer greifbarer. Die Ischler gewannen die ersten fünf Runden souverän, gaben dabei nur einen Punkt ab. Es folgte ein unglücklicher 3:6-Dämpfer gegen den ESV Wels. Doch bereits eine Woche später fand das Team zu alter Stärke zurück und siegte gegen direkten Titelkonkurrenten des TC Gmunden 1903 nach spannenden Matches deutlich mit 7:2. Nach dem 6:3-Sieg gegen die SPG UTC Trauntal war der Aufstieg eigentlich nur noch Formsache. Immerhin ging es in der letzten Runde gegen die Absteiger des UTC Regau. Die Ischler blieben konzentriert und konnten einen ungefährdeten 9:0-Heimsieg feiern. „Wir freuen uns, dass das Konzept aufgegangen ist“, resümiert Bucewicz. „Diese Saison hat gezeigt, wie hervorragend unsere Jugendarbeit beim TC Bad Ischl ist. Unsere Youngsters waren eine große Bereicherung für das Team.“

Titel für 2er-Herren und „Einsteiger“-Damen

Grund zum Feiern hatte auch die zweite Herrenmannschaft. Letztes Jahr war das Team relativ unglücklich aus der Bezirksliga abgestiegen, heuer wollte man in der 1. Klasse Wiedergutmachung leisten. Abgesehen von einem kleinen Ausrutscher - 3:6 gegen ein groß aufspielendes Team aus Hallstatt - gewannen die Ischler ihre Begegnungen souverän und konnten den Aufstieg mit einem von Teamkapitän Christof Gröplbauer spendierten Fass Augustiner-Bier feiern. Ein weiterer Beweis für die Top-Nachwuchsarbeit ist der Erfolg der zweiten Damenmannschaft. Diese bestand Großteils aus U18-Nachwuchsspielerinnen, die sich hervorragend gegen die anderen Teams präsentierten. Das Team mit Bianca Aitenbichler, Julia Haslauer, Maja Pituchova, Melanie Langegger, Bettina Kratky, Jana Stadlmann und Katharina Brückschlögl - mit zweimaliger Unterstützung von Christina Field - sicherte sich souverän den Meistertitel.  

Erfolgreiche Spieler geehrt: Annika Mikenda, Maxi Reisenbichler & Alex Bucewicz

Als Wertschätzung für besonders erfolgreiche, ambitionierte und treue Spieler wurden heuer erstmals die MVPs (most valuable players) und ein MIP (most improved Player) ausgezeichnet. Die Idee dafür stammte von Felix Adler, der in seiner Rede eingestand, „dass die Wahl bei einer so großen Vielzahl an tollen Spielerinnen und Spielern alles andere als leicht gewesen ist.“ Als „wertvollste Spielerin“ wurde Annika Mikenda geehrt, Alex Bucewicz  wurde mit einer weißen Weste - alle acht Einzel und Doppel gewonnen - zum „wertvollsten Spieler“ gekürt. Als Spieler, der sich in dieser Saison am meisten verbessert hat, wurde Maxi Reisenbichler auserkoren.

Gemeinsam ließ man beim schon traditionellen Meisterschaftsabschluss die vergangene Saison Revue passieren.


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