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BAD GOISERN. Die Goiserer Rennrodlerin Tina Unterberger wird mit dem Saisonende ihre sportliche Laufbahn beenden. Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Spitzensport bestreitet sie in Deutschnofen ihr letztes Rennen.

Die Bad Goiserin Tina Unterberger zieht sich vom Rodelsport zurück. (Foto: ÖRV/Jana Zischg)
Die Bad Goiserin Tina Unterberger zieht sich vom Rodelsport zurück. (Foto: ÖRV/Jana Zischg)

Die Entscheidung zum Karriereende stand für Tina Unterberger bereits vor dem Winter fest. Die 37-jährige Athletin möchte sich künftig stärker ihrer Familie und ihrem Beruf widmen. Ihre Karriere begann in der Saison 1995/96. Seitdem nahm sie an elf Weltmeisterschaften teil und gewann dabei einmal Gold, drei Mal Silber und vier Mal Bronze. Auch im Rollenrodeln konnte sie große Erfolge feiern.

Bedeutung für den österreichischen Rodelsport

Unterberger hebt besonders die Zusammenarbeit mit Trainer Robert Batkowski hervor, der ihre sportliche Entwicklung maßgeblich beeinflusst habe. „Eine echte Initialzündung hat es für mich gegeben, als Robert Batkowski ins Trainerteam gekommen ist. Ohne ihn wäre meine Karriere niemals so erfolgreich verlaufen“, sagt Unterberger.

Auch Sportdirektor Gerald Kammerlander würdigt ihre Leistungen und betont, dass der Rücktritt nicht überraschend komme. „Die Entscheidung kommt nicht überraschend, da sie mir diese schon vor Saisonstart angekündigt hat. Ich glaube, Tina hat ein gutes Timing dafür gefunden und nochmal eine tolle Saison hingelegt. Ich gehe davon aus, dass sie in Deutschnofen ihren zweiten Weltcup-Gesamtrang sichern wird. Und dann wird es von der Rodelfamilie einen gebührenden Abschied geben. Für mich ist es schon auch eine emotionale Sache, denn ich bin noch gemeinsam mit Tina im Weltcup als Aktiver unterwegs gewesen“, so Kammerlander.

Mit dem Rücktritt Unterbergers verliert der Österreichische Rodelverband nach Michael Scheikl ein weiteres Aushängeschild im Naturbahnrodeln.


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