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GMUNDEN. Mit einer „Übernachtungsaktion“ am Rathausplatz bekräftigte die „Junge Generation Gmunden“ ihre Forderung nach einer Zweitwohnsitzabgabe und Anreizen zur Vermietung von Leerflächen.

Die Gmundner JG-Proponenten nach ihrer Übernachtung im „Protestcamp“ am Rathausplatz – sie fordern Anreize zur Vermietung leerstehender Wohnungen.

„Gmunden ist bereits jene oberösterreichische Bezirkshauptstadt mit dem ältesten Bewohner-Durchschnittsalter. 30 Prozent der Gmundner Wohnungen sind Zweitwohnsitze oder stehen leer. Kein Wunder, dass die Zahl der Schulanfänger weiter rückläufig ist und immer mehr junge Gmundner in die umliegenden Gemeinden ausweichen“, so SP-Gemeinderat Stefan Gärber. Leistbares Wohnen sei zwar im Wahlkampf aller Parteien ein Thema, es werde dabei aber nicht am selben Strang gezogen. Er kritisiert, dass ÖVP und FPÖ im Gemeinderat das von der SPÖ favorisierte „5x5“-Modell (unter 30-Jährige sollen für Wohnungen fünf Jahre lang maximal fünf Euro pro Quadratmeter zahlen) abgelehnt haben. „Das Problem ist seit Jahren vakant, Umsetzungsschritte sind dringend notwendig.“ Auf dem Wunschzettel stehen eine „moderate“ Abgabe auf Zweitwohnsitze. „Es werden zwar Straßen zu jedem Misthaufen gebaut, aber Wohnungen scheinen egal zu sein. Wohnen muss in der nächsten Gemeinderatsperiode ein Generalthema sein“, so Markus Medl.


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