„Neos“ wollen in Gmunden ein transparentes Budget
GMUNDEN. Mehr Budgettransparenz nennen die „Neos“ ihr vorrangiges politisches Ziel beim angestrebten Einzug in den Gmundner Gemeinderat.

„Wir müssen die Fakten auf dem Tisch haben. In der stadteigenen VereinsKG für Infrastruktur sind rund vier Millionen Schulden ausgelagert. Da die KG nur einen Jahresabschluss veröffentlichen muss, ist nicht zu sehen, wie sich die Ausgaben und Einnahmen zusammensetzen und mit welchen Vermögenswerten das Negativkapital des Vereins gedeckt ist“, sagt „Neos“-Spitzenkandidat Wilhelm Krausshar.
Es mache erst dann Sinn, über neue Projekte für Gmunden zu sprechen, wenn die gesamte Finanzgebarung der Stadtgemeinde inklusive der ausgelagerten Vereine geklärt sei. Dies sollte nach Wunsch der „Neos“ durch externe Wirtschaftsprüfer erfolgen, die in keiner Beziehung zu Gmundner Parteien und Gesellschaften stehen. „Wir werden im Fall eines Einzugs in den Gemeinderat auf diesem Thema bestehen und es hartnäckig verfolgen“, so Krausshar. Das beinhalte auch die Gestaltung des Ortsteils Weyer inklusive der Parkhotel- und Putz-Gründe. Dieser „für den Tourismus eminent wertvolle“ Teil Gmundens werde so lange brach liegen, bis eine Klärung mit den bestehenden Asamer-Firmen bzw. deren Masseverwaltern herbeigeführt worden sei. Weiters will man die Einkommenssituation der Gemeinde durch das Ansiedeln hochqualitativer Arbeitsplätze und das Erhöhen der Zweitwohnungsabgabe verbessern.


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