Bürgerinitiative für Unterbrechung der Straßenbahnarbeiten in Gmunden
GMUNDEN. Für den geplanten Weiterbau der StadtRegioTram (SRT) sind sowohl straßen-, als auch naturschutzrechtliche Bescheide noch ausständig. Bau-Stadtrat Kassmannhuber (Bürgerinitiative Gmunden) rechnet damit, dass SRT-skeptische Anrainer diese nach Erhalt beeinspruchen werden.

Ein weiteres Anrainer-Verfahren sei zudem beim Bundesverwaltungsgerichtshof anhängig und notwendige Enteignungsverfahren noch nicht abgeschlossen. „Der im Jänner 2016 geplante Abriss und Neubau der Traunbrücke kann unter diesen Umständen nicht riskiert werden und muss auf Jänner 2017 verschoben werden“, so Kassmannhuber. Die Bürgerinitiative fordert daher eine sofortige Baustellenunterbrechung für ein Jahr, bis zur endgültigen Klärung der Rechtslage. Bei Fortsetzung der Bauarbeiten sei zu befürchten, dass sich die Baustellenzeit in der Innenstadt um ein weiteres Jahr verlängert. Dies würde die Geschäfte und Lokale in der Innenstadt unnötig, zusätzlich belasten. Die B.I.G. hat selbst 36 Innenstadtkaufleute nach ihrer Meinung befragt. 30 von ihnen sprechen sich demnach „eindeutig“ für eine einjährige Baustellenunterbrechung aus. Zwei Befragte und die acht Vorstandsmitglieder der Wirtschaftsinitiative Gmunden würden für einen Weiterbau der SRT eintreten. Vier Innenstadtkaufleute hätten sich nicht festgelegt.
Die B.I.G.-Schlussfolgerung: Das Ergebnis der Befragung und Gespräche würden ihre Forderung nach einem sofortigen Baustopp bestätigen. „Die Projektbetreiber haben es verabsäumt, sich zeitgerecht um die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen für Stadtregiotram -Bau zu kümmern. Ein Versäumnis, das nicht zu Lasten der betroffenen Anrainer und der Innenstadtkaufleute gehen darf“, so Kassmannhuber.


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