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Bürgermeister Stefan Krapf: „Wir versuchen alles Machbare für die Innenstadt zu tun“

Hans Promberger, 14.03.2016 15:53

GMUNDEN. Die Baustelle für die Durchbindung der StadtRegioTram beherrscht zurzeit das Bild der Innenstadt. Aber Bürgermeister Stefan Krapf verweist auch auf die Vorbereitungen für diverse Projekte, die Gmunden zur attraktiven „Stadt am See“ machen sollen.

Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP) will Gmunden als „Stadt am See“ positionieren.
Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP) will Gmunden als „Stadt am See“ positionieren.

Im „Tips“-Gespräch konkretisiert Bürgermeister Stefan Krapf künftige Maßnahmen und die geplante Vorgangsweise.

Tips:Die Bauarbeiten in der Innenstadt sind wohl eine größere Herausforderung als angenommen?

Krapf: Wir versuchen wirklich alles Machbare, um die Gewerbetreibenden in der Innenstadt zu unterstützen. So besteht seit Anfang März die Möglichkeit, in der Traunsee Tiefgarage eine Stunde lang gratis zu parken. Außergewöhnliche Situationen erfordern auch außergewöhnliche Maßnahmen. Daher bin ich auch dafür, dass das Parken am Rathausplatz nach dem 1. Mai erlaubt sein soll. Einen entsprechenden Antrag bringen wir in der nächsten Gemeinderatssitzung ein.

Tips: Zu Beginn der Bauarbeiten herrschte bei vielen Autofahrern Verwirrung.

Krapf: Wir haben bezüglich Beschilderung Erfahrungen eingeholt und das System verständlicher gemacht. Wir geben unser Bestes.

Tips: Im Vorfeld wurde betont, dass man auf Kommunikation größten Wert legen will.

Krapf: Es gibt regelmäßige Diskussionsabende mit den Wirtschaftstreibenden. Wir suchen ständig das Gespräch. Unsere zuständigen Stadtamtmitarbeiter nehmen permanent Anliegen auf und sind ständig erreichbar. Außerdem gibt es Baustellenbegehungen, bei denen aktuelle und konkrete Beobachtungen besprochen werden können. Es gibt aber noch genügend andere Themen, die der Umsetzung harren.

Tips: Vor einigen Wochen gab´s eine gemeinsame Klausur aller Gemeinderatsfraktionen. Was ist für Sie das wichtigste Resultat?

Krapf: Die Erarbeitung von sieben konkreten Schwerpunkten und zuständigen Projektgruppen. Mir ist das „Esplanade-Projekt“ sehr wichtig. Es gibt ja schon viele Entwürfe und Planungen, die jetzt nochmals begutachtet und überarbeitet werden sollen. Wir müssen uns Gedanken machen, wohin bautechnisch die Reise gehen soll.

Tips: Sollten nicht die Gmundner rechtzeitig in die Entscheidungsfindung eingebunden sein?

Krapf: Genau das werden wir machen. Es wird einen professionellen Bürgerbeteiligungsprozess unter der Leitung des Instituts Retzl geben. Wir wollen nichts überhasten, immerhin wird die neue Esplanade das Bild Gmundens für lange Zeit prägen. Ein Masterplan sollte bis 2017 erstellt sein.

Tips: Was sind für Sie weitere Prioritäten der Stadtentwicklung?

Krapf: Noch Mitte März wird es Gespräche bzgl. Toscana-Halbinsel-Entwicklung mit dem Land und der Bundesimmobiliengesellschaft geben. Auch hier gibt es bereits ein Koordinationsteam. Weiters eine vernünftige Verkehrslösung in der Traunsteinstraße samt Gestaltung des Ostufers als Naherholungsgebiet inklusive Seebahnhofareal. Und Schritte hinsichtlich interkommunaler Betriebsansiedelungen im Verbund mit zehn Gemeinden.


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