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Straßenbahn und Lokalbahnen als Arbeitgeber in der Region

Hans Promberger, 20.06.2017 11:58

GMUNDEN. Verläuft alles planmäßig, wird in etwas mehr als einem Jahr die Traunseebahn von Vorchdorf zum Gmundner Hauptbahnhof durchfahren – bis zum Seebahnhof als Lokalbahn und von dort weiter als Straßenbahn. Die StadtRegioTram will nicht nur moderne Mobilität schaffen, sondern zusätzliche Arbeitsplätze in der Region. Johann Habl, Personalchef von Stern & Hafferl Verkehr, erklärt im Tips warum.

Personalleiter Johann Habl (r.) mit Triebfahrzeugführerin Elisabeth Helmberger Foto: Stern & Hafferl

Tips: Wird die SRT in der Region einen Beschäftigungseffekt bringen?

Habl: Die StadtRegioTram Gmunden-Vorchdorf wird im Vollbetrieb zusätzlich 15 neue Arbeitsplätze schaffen. Ohne Durchbindung wäre die Zukunft der Gmundner Straßenbahn auf wackeligen Beinen gestanden – und damit auch die damit verbundenen Arbeitsplätze. Heute sind im Bereich der Gmundner Straßenbahn, der Traunseebahn und der Lokalbahn Lambach-Vorchdorf 24 Personen als Fahrpersonal oder Fahrdienstleiter tätig. Aktuell suchen wir vor allem für die Ausbildung zu Triebfahrzeugführern neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Tips: Welche Voraussetzungen müssen Interessenten mitbringen?

Habl: Die Ausbildung erfolgt bei uns sehr praxisorientiert während des Betriebs und ist daher ideal für Quereinsteiger geeignet. Voraussetzung sind entweder eine fertige Berufsausbildung oder der Abschluss einer höheren berufsbildenden Schule. Die medizinische und verkehrspsychologische Eignungsuntersuchung wird von uns organisiert. Die nächste Ausbildung startet am 2. Oktober 2017.

Tips: Was erwartet die Bewerber?

Habl: Erstens werden diese von Beginn an als Mitarbeiter angestellt. Zweitens bekommen sie eine fundierte, in 4 Module unterteilte Ausbildung zum Verschubleiter, Schaffner, Zugführer und Triebfahrzeugführer. Nach jedem Modul ist eine Prüfung abzulegen. Insgesamt dauert die Ausbildung 7 Monate. Wir achten in der operativen Betriebsführung der Bahnen auf sehr schlanke und kosteneffiziente Strukturen, weshalb auch das Aufgabenspektrum besonders breit gefächert und dementsprechend abwechslungsreich ist

Tips: Das klingt nach einem reinen Männerberuf.

Habl: Ganz und gar nicht – auch wenn der überwiegende Teil der Kollegen männlich ist, gibt es aktuell zwei Triebfahrzeugführerinnen. Über jede neue Bewerberin freuen wir uns umso mehr.

Tips: Der Betrieb der Bahnen wird aber mehr als nur Triebfahrzeugführer erfordern. Welche Jobs finden sich noch?

Habl: Die neuen SRT-Garnituren wie auch die schon älteren Triebwagen der Lokalbahn Lambach-Vorchdorf werden in der zentralen Bahnwerkstätte Vorchdorf von rund 15 Mitarbeitern gewartet und gepflegt. Die Berufe reichen vom Elektrotechniker über Maschinenbautechniker bis hin zu Reinigungspersonal und Magazineure. Darüber hinaus sind für die Infrastruktur insgesamt 15 Netz- und Gleisbautechniker tätig.

Wer eine Ausbildung zum Triebfahrzeugführer/-in machen möchte, kann seine Bewerbung per E-Mail direkt an johann.habl@stern-verkehr.at richten.

 

 

 


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