Gmunden setzt weitere Impulse für Tourismus, Gastronomie, Handel und Kultur
GMUNDEN. Um die Auswirkungen der Corona-Krise zu verringern, stellet die Stadt Gmunden ein weiteres Maßnahmenpaket vor.

„Tourismus, Gastronomie, Handel und Kultur sind wesentliche Säulen in der Entwicklung von Gmunden und der gesamten Region“, betonten Bürgermeister Stefan Krapf, Vizebürgermeister Wolfgang Schlair und Finanzstadtrat Thomas Höpoltseder bei der Präsentation der Maßnahmen. Man wolle daher im Rahmen der budgetären Möglichkeiten Unterstützung bieten.
So soll mit einem „Gmunden Gutschein“ im Wert von fünf Euro für jeden Gmundner Haushalt den Bürgern symbolisch ein Dank für ihre Disziplin ausgedrückt und gleichzeitig ein Anreiz für lokale Einkäufe gesetzt werden. Als weitere Maßnahme verzichtet die Stadtgemeinde für den Rest des Jahres auf die Gebühren für Gast- und Schanigärten, eine gebührenfreie Erweiterung der Gärten wird ermöglicht. Hintergrund sind die verordneten Abstandsregeln für die Gastroszene. Die Antragstellung auf Befreiung und Erweiterung hat über die Liegenschaftsverwaltung der Stadtgemeinde zu erfolgen (Telefon: 07612/794241). Zusätzlich verzichtet die Stadtgemeinde auf die Gebühren für die Grundbenützung für Handel und Gewerbe im Innenstadtbereich. Eine zusätzliche Nutzung von Allgemeinflächen kann nur in Absprache mit bzw. auf Antrag bei der Liegenschaftsverwaltung erfolgen.
Park-Aktion verlängert
Ebenfalls als Anreiz für Einkäufe in der Innenstadt ist die Verlängerung der „Tiefgaragen-Aktion“ gedacht: Bis 30. Juni ist die erste halbe Park-Stunde kostenlos.
Innenstadt wird belebt
Im Rahmen der bestehenden Covid-Verordnungen sollen auch heuer wieder Veranstaltungen stattfinden, um Leben und Frequenz in die Innenstadt zu bringen. So stehen der „Restlmarkt“ und anstelle des Mondscheinbummels ein „Night Shopping“ bis 21 Uhr auf dem Programm.Unter dem Motto „Kultur findet INNENSTADT“ erhalten Kunstschaffende von Juni bis August die Möglichkeit zu Auftritten im Zentrum. Auch dies soll die Innenstadt beleben. Gleichzeitig soll den, von der Krise schwer betroffenen, Barbetrieben und Nachtlokalen alternierend eine Ausschankmöglichkeit gegeben werden.


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