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BEZIRK GMUNDEN. Die Förderung von Energieeffizienz, erneuerbaren Energieformen und nachhaltiger Mobilität hat sich die Klima- und Energiemodellregion Traunstein zur Aufgabe gemacht. Mit Erfolg: denn der Klima- und Energiefonds hat soeben die Zusage für eine weitere dreijährige Periode erteilt.

Vertreter von Fronius und deren chinesischem Projektpartner BYD im Herbst 2018 bei der Besichtigung der Installation ihres Produkts im TechnoZ. Foto: Fronius

Die 2010 gegründete KEM Traunstein ist eine von 95 Klima- und Energiemodellregionen Österreichs. In den letzten Jahren setzte sie unter anderem ein Pilotprojekt für „Green Peers“ in den NMS Altmünster und Vorchdorf um, bei dem – anders als bei den bereits etablierten Programmen – auch jüngere Schüler als „Nachhaltigkeitsbotschafter“ in ihren Klassen und Schulen fungierten. Aber auch im Bereich Mobilitätsmarketing für Öffis oder beim Nahverkehr wurden Initiativen gesetzt – etwa das Elektro-Lastenrad zum Ausleihen in Vorchdorf. Für viel Aufmerksamkeit sorgte eine Kooperation mit Fronius Solar beim Erweiterungsbau des Gmundner TechnoZ: Hier wurde eine Vorserien-Installation einer neuen vielfältig nutzbaren Speicherlösung für Sonnenstrom eingesetzt.

Für die kommende Periode, die im Herbst anlaufen wird, sind unter anderem ein gemeindeübergreifendes Carsharing und ein genossenschaftlich geführtes CO2-Kompensations-Projekt geplant, gibt Projektkoordinator Christian Hummelbrunner einen ersten Einblick.

Zu den schon bisher aktiven Gemeinden Altmünster, Bad Wimsbach-Neydharting, Gmunden, Gschwandt, Kirchham, Laakirchen, Ohlsdorf, Roitham, Scharnstein, St. Konrad, Traunkirchen und Vorchdorf kommt nun auch Ohlsdorf hinzu, weitere Gemeinden überlegen noch. Das Budget für alle drei Jahre beträgt insgesamt 240.000 Euro, drei Viertel kommen vom Klima- und Energiefonds, der Rest von den Gemeinden, die pro Einwohner und Jahr 43 Cent beisteuern


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