Weitere drei Jahre für die Klima- und Energieregion Traunstein
BEZIRK GMUNDEN. Die Förderung von Energieeffizienz, erneuerbaren Energieformen und nachhaltiger Mobilität hat sich die Klima- und Energiemodellregion Traunstein zur Aufgabe gemacht. Mit Erfolg: denn der Klima- und Energiefonds hat soeben die Zusage für eine weitere dreijährige Periode erteilt.

Die 2010 gegründete KEM Traunstein ist eine von 95 Klima- und Energiemodellregionen Österreichs. In den letzten Jahren setzte sie unter anderem ein Pilotprojekt für „Green Peers“ in den NMS Altmünster und Vorchdorf um, bei dem – anders als bei den bereits etablierten Programmen – auch jüngere Schüler als „Nachhaltigkeitsbotschafter“ in ihren Klassen und Schulen fungierten. Aber auch im Bereich Mobilitätsmarketing für Öffis oder beim Nahverkehr wurden Initiativen gesetzt – etwa das Elektro-Lastenrad zum Ausleihen in Vorchdorf. Für viel Aufmerksamkeit sorgte eine Kooperation mit Fronius Solar beim Erweiterungsbau des Gmundner TechnoZ: Hier wurde eine Vorserien-Installation einer neuen vielfältig nutzbaren Speicherlösung für Sonnenstrom eingesetzt.
Für die kommende Periode, die im Herbst anlaufen wird, sind unter anderem ein gemeindeübergreifendes Carsharing und ein genossenschaftlich geführtes CO2-Kompensations-Projekt geplant, gibt Projektkoordinator Christian Hummelbrunner einen ersten Einblick.
Zu den schon bisher aktiven Gemeinden Altmünster, Bad Wimsbach-Neydharting, Gmunden, Gschwandt, Kirchham, Laakirchen, Ohlsdorf, Roitham, Scharnstein, St. Konrad, Traunkirchen und Vorchdorf kommt nun auch Ohlsdorf hinzu, weitere Gemeinden überlegen noch. Das Budget für alle drei Jahre beträgt insgesamt 240.000 Euro, drei Viertel kommen vom Klima- und Energiefonds, der Rest von den Gemeinden, die pro Einwohner und Jahr 43 Cent beisteuern


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