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BAD ISCHL. Manuela Reichert und Stephan Rabl übernehmen die Geschäftsführung der neu gegründeten Kulturhauptstadt Bad Ischl - Salzkammergut 2024 GmbH.

Franz Steinegger, Adam Sifkovits, Margot Nazzal, Kathrin Kneissel, Stephan Rabl, Wolfgang Kuzmits, Manuela Reichert, Catrin Neumüller, Hannes Heide, Patrick Schnabl (v. li.) Foto: Karl Steinegger

Nach einem Auswahlverfahren und Hearing wurde nun die Geschäftsführung der neu gegründeten Kulturhauptstadt Bad Ischl - Salzkammergut 2024 GmbH fixert. Die Führung übernehmen nun Manuela Reichert und Stephan Rabl die sich nach einer öffentlichen Ausschreibung in mehreren Hearing-Runden bewährten.

Reichert hat die letzten zwei Jahre als Geschäftsführerin der Philharmonie Salzburg und der Kinderfestspiele gewirkt. Sie hat an der Professionalisierung beider Organisationen mitgewirkt und hinterlässt das Unternehmen auf finanziell sicheren Beinen. Davor war die Kulturmanagerin über 17 Jahre lang die Geschäftsführerin der Kulturpark Traun GmbH mit den beiden Spielstätten Schloss Traun und Spinnerei. Manuela Reichert hatte die Sanierung von Schloss Traun, sowie den Neubau der Spinnerei mitverantwortet und Traun als Kulturstadt erfolgreich am Markt positioniert. Die in Salzburg aufgewachsene Betriebswirtin und Kulturmanagerin lebt seit über 20 Jahren in Oberösterreich und freut sich jetzt sehr auf die neue Aufgabe im Salzkammergut.

„Die Geschäftsführung für die Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl - Salzkammergut 2024 zu übernehmen, erfüllt mich mit großer Vorfreude. Kultur ist essenziell für die Gesellschaft, davon bin ich überzeugt - unabhängig davon, welche Herausforderungen uns die jeweilige Zeit bereithält. Bad Ischl setzt gemeinsam mit dem Salzkammergut einen kräftigen Impuls in Sachen Kultur und Tourismus für die Region, ich freue mich, bei der Entwicklung und Durchführung dabei sein zu dürfen“, sagt Reichert.

Rabl wird künstlerischer Leiter

Stephan Rabl bringt seine umfassende Expertise im Theaterbereich ein. Viele Projekte und Festivals an der Schnittstelle zwischen Theater und Performance und die Gründung eines Theaterhauses prägen seinen beruflichen Werdegang. Er versteht es als seine Aufgabe, Neues zum Entstehen zu bringen, Schwellenängste der Kunst abzubauen und Gegensätze zu verbinden.

„Wir stehen am Beginn der maßgeblichsten globalen Veränderungen unserer Zeit. Dies erfordert, dass wir uns in sozialer und ökologischer Hinsicht völlig neu orientieren. Inmitten der gegenwärtigen Umwälzung des Zusammenlebens und der tief greifenden Veränderung von regionalen und internationalen Kulturlandschaften einen europäischen Kulturhauptstadtgedanken zu formulieren ist eine der spannendsten Herausforderungen und erfordert eine profunde Basis, wie es Bad Ischl - SKGT24 bereits bewiesen hat. Ich freue mich, nun mit vielen engagierten Menschen eine der aufregendsten kulturellen Aufgaben umsetzen zu dürfen. Salz ist für die Menschen überlebenswichtig. Kunst und Kultur betrachte ich als das Salz des Zusammenlebens. Die internationale Kunst- und Kulturwelt muss jetzt danach fragen, wie der Mensch sein Verhalten in der Welt verändern soll und wie wir in Zukunft zusammenleben. Wir wollen uns ab sofort diesen Fragen und Veränderungen widmen und im Kulturhauptstadtjahr 2024 eine Prise 'Kultur-Salz' aus Bad Ischl an Europa geben“, sagt Rabl.


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