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BAD ISCHL. Die Stadtgemeinde Bad Ischl möchte gemeinsam mit den Grünen Bad Ischl und der SPÖ Bad Ischl auf das allgemeine Feuerwerksverbot in der Kurstadt Bad Ischl erinnern.

Christina Grabner, Martin Schott, Anna Winkler, Ilse Adelsmayr, Ines Schiller, Franz Hochdaninger,Iris Bahnemann, Isolde Feichtinger, Jochen Eisl (v. li.) (Foto: Stadtgemeinde Bad Ischl)

„Jährlich verursachen Feuerwerkskörper Brände, welche teils enorme Schäden und Kosten verursachen. Diese könnten verhindert werden“, sagt Jochen Eisl (ABI Freiwillige Feuerwehr Bad Ischl). Zudem versetzen Feuerwerke nicht nur unsere Hunde und Katzen in Panik und somit auch deren Besitzer, sondern erzeugen auch für die Wildtiere eine enorme Stresssituation. Darum appelliert auch der Hundesportclub Salzkammergut keine Feuerwerke in Bad Ischl abzuhalten und die Silvesternacht in Ruhe zu genießen. “Nicht nur die Haus-, auch die Wildtiere stehen durch das Feuerwerk unter enormen Stress. Verletzte, verendete Tiere sowie aus Panik entlaufene Haustiere fordern von uns viele Einsätze um Silvester“, sagt Iris Bahnemann von der Bad Ischler Tierhilfe.

Trotz Verbot wird viel „geschossen“

„Trotz des allgemeinen Feuerwerksverbots der Klasse 2 im Ortsgebiet werden jährlich viele Feuerwerke im Privatbereich abgefeuert. Als Bürgermeisterin der Stadt Bad Ischl bitte ich alle Bürger, Gäste, Veranstalter aber auch Unternehmer in der Region, tun Sie Tier und Umwelt etwas Gutes und verzichten Sie darauf. Durch den Verzicht von Feuerwerk und Böllern tragen sie dazu bei, unnötige Feinstaub- und erhebliche Lärmbelastungen zu vermeiden“, appelliert Stadtchefin Ines Schiller (SP).

Umwelt entlasten

„Entlasten wir mit einem Umdenken unsere Luft, minimieren wir Verletzungen und helfen wir unseren Landwirten, die oft tagelang den Feuerwerksmüll auf ihren Wiesen sammeln müssen, um so sauberes Futter für ihre Tiere sichern zu können“, wünschen sich die Ischler Grünen.


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