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LAAKIRCHEN/BAD LEONFELDEN. Seit 2019 ist die Miba am Mühlviertler Batterie-Spezialisten Voltlabor beteiligt. Nun übernimmt die Technologiegruppe die Mehrheit an dem Unternehmen. Das Wachstum soll unter neuem Namen „Miba Battery Systems“ weiter beschleunigt werden.

  1 / 2   V.l.: Stefan Gaigg (Geschäftsführer Miba Battery Systems), Martin Liebl (Vorstand Miba AG für eMobility und die Miba Friction Group) sowie die beiden Unternehmensgründer Edmund Jenner-Braunschmied und Johannes Kaar. (Foto: HERMANN WAKOLBINGER)

Das in Bad Leonfelden beheimatete Unternehmen Voltlabor entwickelt und produziert Batterie-Systeme für eine breite Palette an Endanwendungen von e-Autos und Elektro-Motorrädern über Busse, Boote, autonome Stapler und elektrische Pistenfahrzeuge bis hin zu bemannten Drohnen. Zudem baut es den Miba FLEXcooler, ein mehrfach ausgezeichnetes und neuartiges System zum Temperaturmanagement, in seine Batteriesysteme ein.

Unter Führung der Miba entsteht in Bad Leonfelden das technologisch führende Batterie-Produktionswerk Österreichs

Das Unternehmen ist seit dem Einstieg der Miba vor drei Jahren stark gewachsen. Dieses enorme Wachstum soll unter dem neuen Unternehmensnamen „Miba Battery Systems“ weiter beschleunigt werden. In Bad Leonfelden entsteht derzeit auf 3.900 Quadratmetern Nutzfläche das technologisch führende Batterie-Produktionswerk Österreichs, die „VOLTfactory #1“.

Aufgrund der enormen Marktnachfrage ist zudem eine weltweite Expansion und der Aufbau von weiteren VOLTfactory-Standorten geplant. Die „Miba Battery Systems“ kann dabei das globale Vertriebs- und Produktionsnetzwerk und das Know-how der gesamten Miba Gruppe nutzen.

Optimale Ergänzung des Miba Produktportfolios - wichtiger Meilenstein für Umsetzung der Miba Wachstumsstrategie 2027

„Die Übernahme der Mehrheit an Voltlabor ist ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie ‚Miba 100‘“, meint Miba Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer. „Angetrieben von unserer Unternehmensmission ‚Technologies for a cleaner planet‘ wollen wir bis 2027 mit Technologien für Endanwendungen zur effizienten Gewinnung, Übertragung, Speicherung und Nutzung von Energie auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro wachsen. Batterien als Speichermedien für Energie sind dabei ein wichtiger Pfeiler und eine optimale Ergänzung des Miba Produktportfolios.“

„Mit der Miba haben wir vor drei Jahren den richtigen Partner für das Wachstum von Voltlabor gewählt. Ihr weltweiter Marktzugang, ihr Innovationsgeist und ihr industrielles Know-how haben den gemeinsamen Erfolgsweg erst ermöglicht“, meint Johannes Kaar. Er hat zusammen mit Edmund Jenner-Braunschmied und Martin Reingruber das Unternehmen gegründet und die Miba im Sommer 2019 als Gesellschafter an Bord geholt.


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