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Europaabgeordneter Hannes Heide fördert Gespräch über die Rolle von Kultur in der Stadtentwicklung

Katharina Wimmer, 18.10.2023 15:30

BAD ISCHL. Bei einem Gesprächsabend im Sparkassensaal Bad Ischl diskutierte Europaabgeordneter Hannes Heide mit seinen Gästen zum Thema Stadtentwicklung, lebendige Innenstädte und die Rolle von Kultur in der Stadtentwicklung.

Europaabg. Hannes Heide (li.) diskutierte mit Katharina Ritter und Christoph Toma über Stadtentwicklung. (Foto: Marc Schwarz)

 „Leerflächen zu nutzen, kreative Ideen umzusetzen und damit vielfältige Aktivitäten zu setzen, das ist Ziel von Fördermaßnahmen auch der Europäischen Union. Eine einmalige Chance für die Entwicklung von Städten und einer Region im Sinne der Interessen der Bevölkerung ist jedenfalls die Kulturhauptstadt Europas 2024“, stellte Europaabgeordneter Hannes Heide (SP) fest. Um konkrete Beispiele und Erfahrungen bei der Stadtentwicklung und Ortskernbelebung aufzuzeigen, hat Europaabgeordneter Hannes Heide zu einem Gesprächsabend mit Katharina Ritter vom Architekturzentrum Wien und dem Kultur- und Stadtmanager Christoph Thoma eingeladen.

Attraktive Plätze mit einer fußgänger- und radfahrerfreundlichen Gestaltung essenziell

Thoma, Vorarlberger VP-Landtagsabgeordneter und Direktor des Wirtschaftsbundes, ist Herausgeber und Mitautor des Fachbuchs „Wie Orte starke Marken werden“, das aufzeigt, wie Kulturangebote, Veranstaltungen, Sportereignisse oder aber Unternehmensideen Städte und Gemeinden positionieren können. Ritter hat die erfolgreiche Ausstellung „Boden für alle“, die den Landverbrauch und steigende Grundstückspreise thematisiert hatte, kuratiert. „Ein guter Branchenmix, gastronomische Angebote, eine fußgänger- und radfahrerfreundliche Gestaltung und attraktive Plätze machen einen funktionierenden Standort aus, die so auch digitale Unternehmen anziehen. Touristische Frequenz trägt ebenfalls zu Wertschöpfung bei“ so Thoma.

Mutige Entscheidungen der Politik notwendig

„Fehlender Wohnraum oder für Einheimische nicht mehr leistbare Wohnungen und Grundstücke sind eine große Herausforderung für viele Gemeinden. Bürokratische Hürden können die Umsetzung von engagierten Projekten verzögern oder gar verhindern“, sprach Ritter an. Eine aktive Einbeziehung der Bürger und mutige Entscheidungen der Politik tragen entscheidend bei, Städte und Gemeinden nachhaltig zu beleben. Bei der engagierten Diskussion wurden zahlreiche Themen wie Mieten, interkommunale Betriebsansiedlung, Raumordnung, Mobilität oder Parkplätze angesprochen. „Für einen Erfolg im Interesse aller ist ein Miteinander von Politik auf allen Ebenen, der Verwaltung, Touristikern und Wirtschaftstreibenden, Kulturschaffenden sowie der Bürgerinnen und Bürger Voraussetzung“, fasste Heide zusammen.


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