Technischer Störfall in Papierfabrik Laakirchen sorgte für kurzzeitige Eintrübung in der Traun: Keine Beeinträchtigung der Umwelt
LAAKIRCHEN. Am 23. Jänner wurde durch Medienberichte bekannt, dass durch einen technischen Defekt in der Papierfabrik Laakirchen größere Mengen an Kalziumkarbonat in die Traun gelangt sind, mit dem Ergebnis, dass sich der Fluss milchig weiß verfärbt hat. Der Vorfall habe die Ökologie des Gewässers nicht gefährdet, gibt Umweltlandesrat Stefan Kaineder (Grüne) Entwarnung.

Die weißlichen Verfärbungen in der Traun entstanden durch Kalziumcarbonat - also im Wesentlichen durch Kalkstein, so Kaineder in einer Aussendung des Landes OÖ. Der Austritt erfolgte im Zuge eines Störfalls am 22. Jänner 2024, durch den rund 138 Tonnen in Wasser gelöstes Kalziumkarbonat freigesetzt wurden. Teilweise gelangte dieses über die Abwasserreinigung der Papierfabrik in die Traun und sorgte dort für die Eintrübung.
Bereits in der Nacht auf den 23. Jänner 2024 seien über die zuständige Bezirkshauptmannschaft Gmunden Experten beigezogen und die notwendigen Erstmaßnahmen getroffen worden, um einen weiteren Eintrag ins Gewässer zu unterbinden, so Kaineder.
Dabei wurden auch Proben am verunreinigten Gewässer gezogen. Nach einer Analyse von Experten aus den Fachbereichen Chemie, Gewässerökologie und Hydrologie hat der Vorfall keine Auswirkungen auf den Fluss und seine Ökologie, gibt Landesrat Stefan Kaineder nun Entwarnung. Die aktuelle hohe Wasserführung der Traun stelle zudem eine gute Durchmischung und Verdünnung sicher.


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