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„Der Start ins Kulturhauptstadt-Jahr ist in mehrfacher Hinsicht gelungen“

Katharina Wimmer, 06.03.2024 18:00

BAD ISCHL. Im Tips-Gespräch erzählt Bürgermeisterin Ines Schiller (SP) von abgeschlossenen und geplanten Projekten in Bad Ischl, Pläne zum Park-Problem und was ihr persönliches Highlight im Kulturhauptstadt-Jahr ist.

Bürgermeisterin Ines Schiller (SP) (Foto: Foto Hofer)
Bürgermeisterin Ines Schiller (SP) (Foto: Foto Hofer)

Welche Projekte laufen gerade in Bad Ischl und welche sind in naher Zukunft geplant?

Mit großer Freude denke ich an das Ö3 Weihnachtswunder im Dezember, das so viele Menschen begeistert hat und einen Spendenrekord für Familien in Not aufgestellt hatte. Am 3. Mai eröffnet die LéharVilla und erstrahlt in neuem Glanz. Ganz besonders freue ich mich auf die Eröffnung des Ischler Stadtmuseums am 18. Juli. In enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung sowie des Ischler Heimatvereins wurde dieses Kulturhauptstadt-Projekt neu konzipiert und renoviert. Als Kulturreferentin bin ich auf dieses Projekt sehr stolz, das Alt und Jung zum Entdecken und Erforschen einladen wird. 

Das neue Parkleitsystem ist nun mit etwas Verspätung in Betrieb gegangen. Dennoch gibt es Klagen, dass nicht genügend Parkplätze zur Verfügung stehen – bereits am Vormittag sind alle Parkplätze voll. Was unternimmt die Gemeinde dagegen?

Nach der Programmierung und notwendigen Einspielphase ist das neue System voll funktionsfähig und es wird erkennbar, wie benutzerfreundlich es funktioniert. Die unangenehme Verzögerung beruhte auf politischen, als auch technischen Gründen, wie etwa lange Lieferzeiten. 

Um die Parkplatzsituation aufgrund des für Bad Ischl sehr wichtigen Hotelbaus weiter zu verbessern, bin ich im Gespräch mit den Bundesschulen (Anm. d. Red.: BG/BRG und HAK/HAS), um im Sommer deren Parkplätze nutzen zu können. In der Zentrums-Tiefgarage können zudem Kultur-Card-Besitzer zu einem vergünstigten Preis parken. Nach Fertigstellung der neuen Tiefgarage beim Kongresshaus, die im Frühling 2025 geplant ist, wird ein erweitertes Angebot zur Verfügung stehen.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf den baldigen Start des Salzkammergut Taxis verweisen, das den Bad Ischler Bürgern ein bedarfsgerechtes öffentliches Verkehrsangebot bis in unsere Ortsteile ermöglichen wird.

Zur Kulturhauptstadt: Wurden deine Erwartungen bisher erfüllt?

Der Start ins Kulturhauptstadtjahr ist in mehrfacher Hinsicht gelungen. Schon das Eröffnungsprogramm hat gezeigt: Es ist für jeden und jede etwas dabei, auch wenn nicht alles für alle sein wird. 

So ist der „Ischler Walzer“ von Johann Strauss mit wunderbaren Bildern unserer Stadt beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker um die ganze Welt gegangen. Viele Sondersendungen und Live-Übertragungen und unzählige Beiträge in internationalen Printmedien und TV-Anstalten brachten internationale Aufmerksamkeit, die es ohne den Titel einer Kulturhauptstadt nicht gegeben hätte! 

Auf welche Veranstaltungen der Kulturhauptstadt in Bad Ischl freust du dich besonders?

Es ist schwierig, aus der Vielfalt des Gebotenen auszuwählen. Das Genusslabor am Bahnhof ist besonders, weil es junge Leute betreiben. Beim Europäischer Knappentag im Mai stehen unverwechselbare Volkskultur,  unsere Tradition und Brauchtum im Mittelpunkt. Es wird einen großen Festzug mit Vereinen geben, ebenso eine große Bergparade. 

Ich empfehle einen Besuch der Ausstellung im Sudhaus, weil sie auch zeigt, welches Potential diese Räumlichkeiten für die Stadtbelebung haben. Eines meiner Lieblingsprojekte ist freilich „Der kloane Prinz“, weil mein Sohn bei diesem Schauspielprojekt mitspielen darf und ich miterleben kann, mit welcher Begeisterung alle dabei sind.

 


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