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GMUNDEN. Das SEP Gmunden hat ein umfassendes Energieoptimierungsprojekt abgeschlossen. Durch den Einsatz moderner Wärmepumpen, neuer Lüftungstechnik und optimierter Gebäudesteuerung werden jährlich rund 384 Tonnen CO₂ eingespart. Das Bundesministerium für Klimaschutz würdigte die Maßnahmen mit einer offiziellen Auszeichnung.

Energieoptimierung beim SEP. (Foto: SEP Gmunden)
Energieoptimierung beim SEP. (Foto: SEP Gmunden)

Im Jahr 2024 wurden im SEP Gmunden mehrere technische Systeme umgestellt. Lüftungsanlagen wurden modernisiert, auf energieintensive Kältemaschinen wurde verzichtet, stattdessen kamen neue Luftwärmepumpen zum Einsatz. Auch die Gebäudeleittechnik wurde umfassend optimiert. Zusätzlich kommt seit einigen Jahren eine Photovoltaikanlage zum Einsatz. Insgesamt konnte so der Energiebedarf um rund 1.215 Megawattstunden pro Jahr reduziert werden, was etwa dem Jahresstromverbrauch von 350 Haushalten entspricht.

Ökologischer Nutzen

Trotz der technischen Einsparungen bleibt der wirtschaftliche Vorteil aktuell gering, da gestiegene Energiepreise den Spareffekt dämpfen. Der ökologische Nutzen bleibt jedoch unbestritten. Eigentümerin Anita Gattinger betonte die Bedeutung langfristiger Investitionen in nachhaltige Strukturen. Die Franz Moser Privatstiftung als Eigentümerin des SEP wurde für das Projekt vom Bundesministerium für Klimaschutz ausgezeichnet.

 


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