Hochkar: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sichert Unterstützung zu
GÖSTLING. Seit gestern ist die Hochkar-Alpenstraße aufgrund von möglichen Lawinenabgängen wieder gesperrt. 140 Helfer des Bundesheeres, 19 Feuerwehrmänner sowie 30 Zivilisten sitzen - vermutlich bis morgen Vormittag - am Hochkar fest. Heute informierten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ihr Stellvertreter Stephan Pernkopf (beide ÖVP) im Zuge einer Pressekonferenz am Gemeindeamt Göstling über die weiteren Maßnahmen und sicherten, den vom Schnee geschädigten Tourismusbetriebe finanzielle Unterstützung zu.

Es ist eine, noch nie dagewesene Situation, die das Hochkar derzeit betrifft. Nach der Evakuierung des Skigebietes vergangene Woche musste die Alpenstraße erneut gesperrt werden. Die 150 Einsatzkräfte des Bundesheeres, 19 Mann der Freiwilligen Feuerwehr und 30 Zivilisten können das Gebiet derzeit nicht verlassen.
Angespannte Situation in den Bezirken Scheibbs und Lilienfeld
„Die Bezirke Scheibbs und Lilienfeld sind von der derzeitigen Witterung stark betroffen. Die Situation in Lackenhof ist derzeit auch noch angespannt, da eine Straße nicht befahrbar ist und Häuser evakuiert werden mussten“, informiert LH Stellvertreter Stephan Pernkopf in der heutigen Pressekonferenz. „Die Alpenstraße zum Hochkar bleibt heute und morgen noch gesperrt. Zudem stehen weitere 150 Freiwillige der Einsatzkräfte im Bezirk Scheibbs im Dienst“, ergänzt Pernkopf. „Am Hochkar selbst besteht keine Gefahr, aufgrund möglicher Lawinenabgänge muss die Straße jedoch gesperrt bleiben. Gestern standen rund 250 Personen im Einsatz. Zudem wurde die Stromversorgung unterbrochen. Die Versorgung für die nächsten 48 Stunden ist für die Betroffenen gesichert“, so Pernkopf.
Weitere geplante Maßnahmen
„Nach der Tagung der Sachverständigen der Lawinenkommission, die bereits vor Ort sind, werden die weiteren Maßnahmen besprochen. Nach den Lawinensprengungen wird versucht, die Straße frei von den Schneemassen zu räumen. Die Erkundungsflüge starten sofort, wenn sich ein passendes Wetterfenster auftut. Wir rechnen frühestens Morgen, beziehungsweise Übermorgen damit, starten zu können. Nach der Räumung des Straßenzuges wird der Katastrophenhilfsdienst erneut angefordert“, so Pernkopf abschließend.
Seit dem späten Nachmittag kann das Gebiet wieder mit Strom versorgt werden.
Finanzielle Unterstützung für Betroffene
„Sobald sich die Lage entspannt werden weitere Maßnahmen gesetzt: Nachdem sich ein Überblick der Schäden an touristischen Betrieben durch Sachverständige gemacht wurde, wird nach individuellen Lösungen gesucht, um den Einnahmeentfall im Tourismus zu decken. Zudem wird eine Marketingoffensive gestartet, um der Bevölkerung mitzuteilen, dass die Skigebiete wieder nutzbar sind. Wir wollen Hand in Hand Hilfe in dieser Ausnahmesituation bieten sowie rasch handeln“, informiert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in der heutigen Pressekonferenz.


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22.01.2019 15:53
Winter mit Schnee
Ausser Hochkar gab es weitere Gebiete die starke wirtschaftliche einbußen erlitten ,auch die sollten in die verstärkten Werbemaßnahmen berücksichtigt werden.Auf der Gemeindealpe gab es keine fremde Hilfe.