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Leserartikel Martin Grob, 23.01.2018 15:19

Grafenegg. Vor Kurzem wurde im Auditorium des Schloss Grafenegg der siebente Vorsorgepreis vergeben. Im Mittelpunkt standen Projekte zur gesunden Ernährung, mentalen Gesundheit und Bewegungsförderung aller Niederösterreicher. Und sogar über die Landesgrenzen hinaus, heuer ging der Preis erstmals auch in die Niederlande als „Vorsorgepreis europäischer Regionen“.

  1 / 3   Die Vorsorgepreis-Trophäe in Form der griechischen Gesundheitsgöttin „Hygieia“. Fotos: Initiative „Tut gut!“

Vor der malerischen Kulisse des Schloss Grafenegg fand heuer zum bereits siebenten Mal die Verleihung des Vorsorgepreises statt. Moderatorin Vera Russwurm, bekannt aus zahlreichen erfolgreichen ORF-Sendungen, führte mit Witz und Charme durch den Nachmittag. Sie durfte zahlreiche Ehrengäste wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko begrüßen.

Für Gesundheit vorsorgen

Der Vorsorgepreis ist ein Wettbewerb der besten Ideen und Projekte für die Gesundheitsvorsorge in Niederösterreich, aber auch im gesamten Bundesgebiet und heuer erstmals international als „Vorsorgepreis europäischer Regionen“. Ins Leben gerufen wurde der Preis vor sieben Jahren von der Initiative „Tut gut“, des Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds (NOEGUS).

Vorsorge für das Alter

Landesrat Ludwig Schleritzko nennt gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung und mentale Fitness als wichtigste Eckpfeiler einer umfassenden Gesundheitsvorsorge. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte in ihrer Festrede, wie wichtig die Gesundheitsvorsorge in Niederösterreich sei: „Mehr als 50 Prozent des Landesbudgets wenden wir für Gesundheit und Pflege auf, dass sind 4,4 Milliarden Euro pro Jahr“, so die Landeschefin. Allein die 27 Klinikstandorte in Niederösterreich würden die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Landsleute garantieren. Johanna Mikl-Leitner ist dabei besonders wichtig, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann.

Das große Finale

Insgesamt 18 Finalisten in den Kategorien Gemeinden/Städte, Betriebe und Bildungseinrichtungen waren im Rennen um den siebenten Vorsorgepreis. Daraus wurden sechs Siegerprojekte von einer fachkundigen Jury ausgewählt, die eine Trophäe sowie das Preisgeld in der Höhe von 3000 Euro mit nach Hause nehmen durften. Für den neu ins Leben gerufenen „Vorsorgepreis europäischer Regionen“ waren drei Projekte nominiert. Gewonnen hat schließlich die Stadt Roermond mit einer Vorsorgeinitiative für Menschen mit Demenz.

Die Gewinner

Kategorie Gemeinden/Städte:

Gewinner Österreich MahlZeit - gemeinsam essen, reden, lachen, ARGE Senioren Mobil

Gewinner Niederösterreich Essbares Waidhofen/Thaya, Arbeitsgruppe der Gesunden Gemeinde

Kategorie Betriebe:

Gewinner Österreich „Cabin ready for Health“, Austrian Airlines AG

Gewinner Niederösterreich „Gesundheit führt!“, Niederösterreichische Gebietskrankenkasse

Kategorie Bildungseinrichtungen:

Gewinner Österreich „MOOVE“, Neue Niederösterreichische Mittelschule Schrems

Gewinner Niederösterreich„I love my Heart“, Wealth Health Project

Kategorie Vorsorgepreis Europäischer Regionen:

„Dementievriendelijk Roermond“Stadt Roermond, Niederlande


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