Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GRAFENEGG. Bürgermeister Anton Pfeifer kennt Grafenegg wie kaum ein anderer, steht er doch mittlerweile seit fast 20 Jahren an der Spitze des Rathauses. Tips sprach mit ihm unter anderem über aktuelle Projekte und die Entwicklung von Grafenegg als Wohn- und Tourismusgemeinde.

Bürgermeister Anton Pfeifer (ÖVP) Foto: Brandt
  1 / 2   Bürgermeister Anton Pfeifer (ÖVP) Foto: Brandt

Tips: Herr Bürgermeister, was macht Grafenegg aus Ihrer Sicht denn besonders lebenswert?

Pfeifer: Wir sind eine wunderschöne Wohnsitzgemeinde mit sehr guter Infrastruktur. Wir haben Kindergärten in den Ortsteilen, zwei Volksschulen, eine Neue Mittelschule, drei Pfarren, viele Einkaufsmöglichkeiten, Nahversorger in Etsdorf und Haitzendorf sowie allerlei Gewerbetriebe. Die Verkehrsanbindung in alle Richtungen ist ebenfalls bestens. Weiters haben wir in Grafenegg ein Kulturangebot, wie es besser nicht sein könnte. Und wir sind noch eine Gemeinde mit großem Kellergassenfest.

Tips:Was sind momentan die wichtigsten Projekte der Gemeinde?

Pfeifer: Wir passen unser Abwassersystem an den aktuellen Stand der Technik an. In diesem Zuammenhang müssen wir nun den Kreuzungsbereich vor dem Rathaus neu gestalten, dieser wird dann auch sicherer. Die Umbauarbeiten in der Volksschule Grafenegg-Etsdorf gehen weiter. Für heuer ist außerdem eine Erweiterung des Siedlungsgebietes in Haitzendorf geplant, hier stehen Gespräche mit den Grund­eigentümern an.

Tips: Ist Grafenegg denn ein begehrter Wohnort?

Pfeifer: Wir sind eine Zuzugsgemeinde, die Nachfrage ist ungebremst. Allein im Jahr 2018 hatten wir 63 Bauverfahren, davon 36 Neubauten. Im Oktober hat die Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft Kirchberg am Wagram 18 Wohnungen in Etsdorf übergeben, weitere 18 folgen heuer im Herbst. In Enga­brunn wurden 27 neue Bauplätze geschaffen und alle sind bereits vergeben. Auch die 36 Wohnungen sind bereits weg.

Tips:Wie entwickelt sich der Tourismus in der Gemeinde?

Pfeifer: Im Schlosspark Grafenegg wurden zuletzt 16 Cottages mit insgesamt 128 Betten neu errichtet. Damit hat sich die Bettenkapazität in der Gemeinde verdoppelt. Ebenfalls verdoppelt haben sich seither die Nächtigungszahlen: von 8.589 im Jahr 2017 auf 16.800 im Jahr 2018.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Innovatives Start-up: Wenn aus Hühnermist neues Leben entsteht

Innovatives Start-up: Wenn aus Hühnermist neues Leben entsteht

WIESELBURG. Dem nachhaltigen Wirtschaften haben sich zwei Studenten am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt verschrieben. Michael Daxböck ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Feierliche Eröffnung bei der Domäne Wachau

Feierliche Eröffnung bei der Domäne Wachau

DÜRNSTEIN. Die Winzergenossenschaft Domäne Wachau hat kürzlich einen modern gestalteten Shop in der Dürnsteiner Altstadt ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Neuer Gutscheinautomat bietet Geschenkidee für Kurzentschlossene

Neuer Gutscheinautomat bietet Geschenkidee für Kurzentschlossene

KREMS. Einkaufsgutscheine rund um die Uhr gibt es jetzt in der Kremser Innenstadt. Neben Mund-­Nasen-Schutzmasken und Desinfektionssprays ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Stromzähler haben bald ausgedient

Stromzähler haben bald ausgedient

BEZIRK KREMS. Ab Oktober tauscht die EVN-Tochter Netz NÖ in sämtlichen Haushalten die Stromzähler. Als erste Gemeinden im Bezirk ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Corona als Chance und Herausforderung für Niederösterreichs Skigebiete

Corona als Chance und Herausforderung für Niederösterreichs Skigebiete

NÖ/JAUERLING. Wirtschaftsbund-Funktionär Michael Reichl wurde erneut zum obersten Vertreter der niederösterreichischen Seilbahnbetreiber ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Neue Stromtankstelle in der Mitterau eröffnet

Neue Stromtankstelle in der Mitterau eröffnet

KREMS-MITTERAU. Eine Stromtankstelle der EVN wurde kürzlich in der Mitterau in Betrieb genommen. Sie befindet sich in der St.-Paul-Gasse ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Weitere Beiträge