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GRAMASTETTEN. Ein Großbrand forderte neun Urfahraner Feuerwehren bis in die frühen Morgenstunden: In der Wohneinrichtung des Arcus Sozialnetzwerks am Schmiedberg in Gramastetten ist in einer Wohneinheit ein Brand ausgebrochen. Während die meisten Bewohner rasch in Sicherheit gebracht werden konnten, wird eine Person noch immer vermisst.

  1 / 2   Großeinsatz in Gramastetten: Kurz vor Mitternacht brach in der Arcus-Wohneinrichtung am Schmiedberg ein Brand aus. Foto: BFK UU/Denkmayr

Die Herausforderung des Einsatzes war die Menschenrettung, sagt Einsatzleiter Kommandant Dieter Reithmayr, der von Abschnitts-Feuerwehrkommandant Rudolf Reiter und Bezirks-Feuerwehrkommandant Johannes Enzenhofer in der Einsatzleitung unterstützt wurde. 28 Menschen mit psychosozialem Betreuungsbedarf waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs kurz vor Mitternacht im Haus. Sofort nachdem das Feuer entdeckt wurde, brachten die Mitarbeiter die ersten in Sicherheit.

Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren konnten bis auf eine Person alle Bewohner gerettet werden. Acht Bewohner und ein Arcus-Mitarbeiter mussten mit Verletzungen und Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Linzer Krankenhäuser eingeliefert werden. Die vermisste Person wird im Raum des Brandausbruches vermutet, der auf Grund der Brandeinwirkung und akuter Einsturzgefahr nicht betreten werden konnte.

Schwierige Brandbekämpfung

Insgsamt standen neun Feuerwehren mit 120 Kräften im Einsatz. Bei der Brandbekämpfung war laut Reithmayr das Schwierige, dass sich das Feuer unter dem Blechdach in einer Zwischendecke rasch ausbreiten konnte. Erst nachdem das Dach von den Einsatzkräften geöffnet werden konnte, war ein direkter Löschangriff möglich.

Das Rote Kreuz schickte sieben Sanitätseinsatzwagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge zum Einsatzort. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei begann noch in der Nacht mit der Ermittlung.


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