Alpiner Skiweltcup: Mühlviertler Sieg beim Abfahrtsklassiker in Wengen
GRAMASTETTEN. Den vierten Weltcupsieg in seiner alpinen Skikarriere feierte Vincent Kriechmayr vom TVN Sparkasse Colop Wels. Der 27-Jährige aus den Reihen der Energie AG Sportfamilie gewann den Abfahrtsklassiker von Wengen.

Perfekt seine Favoritenrolle spielte der Mühlviertler aus Gramastetten im Bezirk Urfahr-Umgebung auf der längsten Schussfahrt im Weltcupkalender. Nach knapp viereinhalb Kilometern Wegstrecke und mehr als 1.000 Höhenmetern schwang der Mühlviertler mit der Bestzeit von 2:28,36 Minuten ab und distanzierte den zweitplatzierten Schweizer Lokalmatador Beat Feuz um die Lächerlichkeit von 14 Hundertstelsekunden. Dahinter reihten sich mit dem Dritten Aleksander Aamodt Kilde und Aksel Lund Svindal zwei Norweger ein. “Die Bestzeit in der Kombinationsabfahrt auf verkürzter Strecke am Vortag beflügelte mein Selbstvertrauen. Dennoch setzten wir auf einen anderen Ski, weil vor allem im obersten Streckenabschnitt viel zu holen war. Wir riskierten voll und es machte sich bezahlt“, bedankt sich der Wengen-Triumphator bei seinem Serviceteam.
Heimvorteil ausspielen
Nach seinem zweiten Weltcup-Abfahrtssieg, der erste gelang am 14. März 2018 im schwedischen WM-Ort Are, zählt Vincent Kriechmayr am kommenden Kitzbühel-Wochenende wohl in zwei Disziplinen zum engsten Favoritenkreis. Beim Super-G am Freitag und bei der klassischen Abfahrt von der Streif am Samstag (beide 11.30 Uhr). „Das werden ganz andere Rennen“, hält “Vinz“ den Ball aber flach.


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