Polizeiinspektion Grein wird zur Schwerpunkt-Dienststelle für Fremdenrecht
Grein. Im Zuge der Umsetzung der Sicherheitsvereinbarung, die im Mai zwischen Bund und Land unterzeichnet wurde, wird nun auch der Personalstand der Polizeiinspektion Grein aufgestockt.

„Aufgrund der vielfältigen Aufgaben der Dienststelle werden künftig 20 Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst in Grein verrichten“, ist Landespolizeidirektor Andreas Pilsl über die dadurch erzielte Entlastung der derzeit im Dienst Stehenden erfreut. Neben den gewohnten Aufgaben ist Grein auch für die Überwachung der Schifffahrt zuständig und wird nun neue Schwerpunktdienststelle in Fremden- und Asylrechtsangelegenheiten für den Bezirk Perg. „Wir müssen einfach in der Nacht stärker präsent sein. Sowohl der Bevölkerung als auch den Asylsuchenden müssen wir das Gefühl von Sicherheit geben“, betont Pilsl. Experten für Fremdenrecht ab 1. November im Einsatz
Ab 1. November wird auch eine Beamtin im Einsatz sein, die derzeit Fremdenpolizei „von der Pieke auf“ lernt. Derzeit wohnen im Überwachungsrayon der Polizeiinspektion Grein – in den Gemeinden Grein, Saxen, Klam, Bad Kreuzen, St. Nikola und Waldhausen – rund 450 Flüchtlinge. Im neuen Verteilquartier Bad Kreuzen werden 175 Asylwerber betreut. „Grein wird eine Dienststelle sein mit bestens ausgebildetem Personal, an die sich auch andere Beamte jederzeit wenden können“, so Pilsl.


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