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GRIESKIRCHEN. Mit Julia Bonelli hat die Stadtkapelle zum Frühjahrskonzert eine neue musikalische Leitung bekommen. Die erst 27-Jährige übernimmt von Philipp Buttinger.

Julia Bonelli hat die Stadtkapelle als Kapellmeisterin übernommen. (Foto: Stadtkapelle)
Julia Bonelli hat die Stadtkapelle als Kapellmeisterin übernommen. (Foto: Stadtkapelle)

In der Raiffeisen-Sportarena hat sich ein bedeutendes Ereignis für die Stadtkapelle Grieskirchen zugetragen. Das Orchester steht in Zukunft unter der Leitung einer jungen Frau. Die 27-jährige Julia Bonelli hat den Taktstock von Philipp Buttinger übernommen. Er leitete das Orchester fast 15 Jahre lang. Angelehnt an die Übergabe stand das Frühjahrskonzert unter dem Motto „Eine letzte Runde mit Disney“.

„Die Dirigentenstabübergabe berührte nicht nur die Musiker selbst, sondern auch das begeisterte Publikum und hinterließ einen bleibenden Eindruck“, berichten die Musiker vom Konzert.

Die neue Kapellmeisterin gehört schon seit 15 Jahren der Stadtkapelle als Flötistin an. Die Volksschullehrerin hat 2019 die vierjährige Ausbildung „Ensembleleitung Blasorchester“ im Landesmusikschulwerk abgeschlossen, war schon als Kapellmeisterin-Stellvertreterin im Vorstand und hat bereits Proben geleitet. „Das Dirigieren ist mir besonders lustig und eine ganz besondere Aufgabe“, erzählt die Kapellmeisterin, dass sie sich nach einer Nachdenkpause entschlossen hat, das Amt zu übernehmen. An der Blasmusik sind ihr die Gemeinschaft und die Freude an der Musik besonders wichtig. Bei der Literatur hat Bonelli eine Vorliebe für Originalwerke für Blasorchester von zeitgenössischen Komponisten.

Die nächsten Auftritte unter der neuen Leitung hat die Stadtkapelle übrigens bei den Frühschoppen zu Fronleichnam und beim Jubiläumsfest der Firma Kröswang. Welche Projekte man im Herbst starten wird, das wird man sich nun überlegen, fügt die Dirigentin hinzu.

Ehrungen beim Konzert

Beim Konzert wurden auch verdiente Mitglieder der Stadtkapelle für ihre Leistungen ausgezeichnet. Julia Bonelli, Maximilian Wolfram, Anna Doppelbauer und Gregor Lindmair wurden mit der Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet. Sabine Karl erhielt die Verdienstmedaille in Silber, Thomas Zehetner und Martin Kasbauer in Gold. Andreas Mittermayr und Andreas Pramböck wurden mit dem Verdienstkreuz in Silber ausgezeichnet, Friedrich Eigelsberger erhielt das Verdienstkreuz in Gold. Christian Steininger wurde mit dem Ehrenzeichen in Gold geehrt.


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