Fest zum 110-jährigen Bestehen des Agathenser Kameradschaftsbundes
ST. AGATHA. 21 Gastvereine durfte der Agathenser Kameradschaftsbund bei seinem 110-jährigen Gründungsfest begrüßen.

Der Heiligenberger Kurat Anton Renauer hielt den Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Obmann August Andlinger gab einen Rückblick auf die Gründung des Vereines. Er selbst ist seit 2014 der zwölfte Obmann in der Vereinsgeschichte.
Neben der Pflege der Kameradschaft standen in den letzten Jahren etwa die Mitarbeit bei der Verlegung und Neugestaltung des Kriegerdenkmales auf den Pfarrplatz im Vordergrund. Erst vor wenigen Wochen hat der Kameradschaftsbund die neuen Namenstafeln montiert, die nach intensiven Forschungen aktualisiert worden waren und in der das einzige Euthanasieopfer St. Agathas der nationalsozialistischen Zeit aufgenommen wurde. Im Rahmen des Festes wurden die neuen Namenstafeln gesegt und ein Kranz vor dem Denkmal niedergelegt.
Bürgermeister Franz Weissenböck, Bezirkshauptmann Christoph Schweitzer, Kameradschaftsbund-Bezirksobmann Johann Puchner und Bundesrat Peter Oberlehner gratulierten in ihren Ansprachen dem Verein zum Jubiläum und bedankten sich für die geleistete Arbeit.


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