Starkes ökumenisches Zeichen
ST. AGATHA. Zwischen 700 und 800 Menschen aus den evangelischen Gemeinden Wallern, Eferding, Marchtrenk, Scharten und Thening sowie aus dem katholischen Dekanat Eferding waren zum Fadingerhof in St. Agatha gekommen, um miteinander einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern.

Pfarrer Johannes Hanek begrüßte die Anwesenden zu dieser „besonderen Feier an einem besonderen Ort“. Eine Gruppe in Kostümen aus der Zeit der Bauernkriege erinnerte daran, wie Stefan Fadinger in turbulenten Zeiten für die Freiheit der Menschen und der Religion eingetreten ist.
In der Ökumene ginge es darum, Lernende und Liebende im Geist Jesu zu bleiben, betonte Superintendent Gerold Lehner in der Predigt; Bischof Manfred Scheuer seinerseits wies darauf hin, dass Angst kein guter Ratgeber sei.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom ChorJeunesse unter der Leitung von Maria Schapfl und von einer Abordnung des Musikvereins Eferding. Eine für die Opfer der Naturkatastrophen in Ostafrika durchgeführte Kollekte brachte mit 4769 Euro ein beachtliches Ergebnis. Die anschließende Agape mit Brot und Wein, die dabei entstehenden Gespräche und nicht zuletzt die wunderschöne Naturkulisse hinterließen einen tiefen und bleibenden Eindruck auf die Teilnehmer.
Der Pfingstgottesdienst bildete den Höhepunkt der ökumenischen Veranstaltungen, die vom Dekanat Eferding gemeinsam mit den evangelischen Pfarren anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ angeboten werden.








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