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Feuerwehr-Bilanz: 51675 freiwillige Stunden für die Mitmenschen im Einsatz

Sabrina Lang, 13.02.2018 13:19

GRIESKIRCHEN/EFERDING. Nachrichten über Wetterextreme wie Eisregen, Unwetter, Sturm mit Orkanstärken, Hitze mit Dürre­perioden – verrückte Wetterphänome fordern die Rettungskräfte heraus. Die Suche nach Nachwuchs bei den Florianis wird deshalb immer wichtiger.

Mehr als 51.000 Stunden waren die Floranis aus den Bezirken Eferding und Grieskirchen im Einsatz. Foto: Kollinger

Im Bezirk Eferding mussten die Florianis zu 158 Brandeinsätzen und 1335 technischen Einsätzen sowie Hilfeleistungen ausrücken. Die Grieskirchner Feuerwehren wurden zu 347 Brandeinsätzen und 21066 technischen Einsätzen sowie Hilfeleistungen gerufen. Insgesamt leisteten die Einsatzkräfte bei Bränden und technischen Einsätzen in Eferding 18.277 Einsatzstunden und in Grieskirchen 33.398.

Steigende Einsatzstunden

Im Bezirk Eferding sind die Einsatzzahlen gegenüber 2016 wieder gestiegen. „Das Einsatzspektrum wird immer breiter und auch die Naturkatastrophen werden immer mehr. Die Kameraden müssen sich immer mehr mit neuen Gefahren auseinandersetzen und den Umgang damit lernen“, erklärt der Eferdinger Bezirksfeuerwehrkommandant Thomas Pichler. Die neuen Herausforderungen erstrecken sich bei Einsätzen im Umgang mit E-Mobilität oder Hybridfahrzeugen bis hin zu Photovoltaikanlagen und den Akkus. „Leider wird es immer schwieriger, für das Feuerwehrwesen die nötige Finanzierung aufzutreiben, und darunter leidet auch die Motivation der Mitglieder“, meint Pichler.

Jugend sichert Entwicklung

Welchen hohen Stellenwert das Feuerwehrwesen hat, zeigt die Statistik bei der Anzahl der FF-Mitglieder im Vergleich zur Einwohnerzahl. Im Bezirk Grieskirchen sind neun Prozent der Bevölkerung bei der Feuerwehr, in Eferding sind es 5,1 Prozent.

Suche wird spannend

Der Nachwuchs bei der Feuerwehr hänge stark von den Geburten im jeweiligen Jahrgang ab, meint Bezirksfeuerwehrkommandat Josef Murauer. „Die Suche nach Nachwuchs wird noch spannend“, meint Murauer, da jeder Verein gerne junge Mitglieder hätte. Auffällig und gleichzeitig erfreulich sei der steigende Frauen- und Mädchenanteil bei der Feuerwehr: Von 1659 FF-Mitglieder in Eferding sind 92 weiblich. In Grieskirchen sind von 4309 Feuerwehrmitgliedern 242 Frauen. Stetig steigend ist der Mädchenanteil bei der Feuerwehrjugend. In Eferding sind 17,9 Prozent Mädchen mit dabei und in Grieskirchen 19,5 Prozent. Immer mehr Mädchen und Frauen würden sich für den Feuerwehrdienst interessieren. „Viele Frauen engagieren sich und bringen sich ein. Dadurch kommen auch viele von ihnen in zu führenden Funktionen“, erklärt Murauer.


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