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GRIESKIRCHEN/ESCHENAU/PINKAFELD. Vom burgenländischen Pinkafeld verschlug es vor gut einem Jahr Isabella Ringhofer - natürlich der Liebe wegen - nach Eschenau. Mit ihrem Umzug ins Hausruckviertel bringt die 35-jährige nicht nur ihren burgenländischen Charme nach Oberösterreich, sondern auch ihr ganz besonderes Handwerk. Die Designerin fertigt individuelle Lampen aus Porzellan.

Isabella Ringhofer ist im Lampenfieber. Foto: LangS
  1 / 15   Isabella Ringhofer ist im Lampenfieber. Foto: LangS

Seit sieben Jahren befindet sich Isabella Ringhofer im „Lampenfieber“. Nach ihrem Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien hatte die Designerin ihre Liebe zum Porzellan entdeckt. Mit diesem Werkstoff könne man sich „austoben“, meint Ringhofer. „Es ist zwar eine grobe, schwere Arbeit, aber es entsteht etwas Feines“, erzählt die 35-Jährige.

Vom Nudelholz in den Brennofen

Bis der Werkstoff vom Bearbeiten mit dem Nudelholz, vom Formen über den Brennofen bis schließlich ins Regal wandert, seien es viele Arbeitsschritte – was herauskommt, sei aber immer ein Unikat. „Bevor ich den Brennofen aufmache, ist es für mich immer ein Überraschungspaket“, erzählt Ringhofer. Was sie am Porzellan besonders fasziniert? Es sei „fein und edel“ und die Kombination von Porzellan und Leuchten, das besonders harmoniere und warmes Licht produziere, sei einfach schön, meint die Burgenländerin. Ihre Lampen können dabei schon einmal überdimensional ausfallen und sind ein echter Hingucker. Kombiniert mit Plexiglas schafft die Künstlerin hochmoderne Elemente. „Obwohl ich klein bin, mache ich große Dinge“, sagt die 35-Jährige schmunzelnd.

Eigenes Geschäft

Neben Lampen fertigt die 35-Jährige auch gerne Schmuck und Vasen. Neben ihrem Umzug nach Eschenau zu ihrem Schatz, der übrigens Bürgermeister in der besagten Gemeinde ist, hat sich für Ringhofer ein weiterer Traum erfüllt: ein eigenes Geschäft. Mit „Isa“s“ in der Stadt Grieskirchen (neben Otelo und Bäckerei Burghard) kann sie ihre Werke präsentieren. „Mir war klar, wenn ich nach Oberösterreich komme, möcht ich auch hier probieren, was mir Spaß macht. Wenn man schon nach Eschenau geht“, sagt Ringhofer, die auch in Pinkafeld ein Geschäft betreibt, und lacht: „Das ist natürlich schon eine Umstellung – das fängt schon bei den Schneemassen an. Und hier ist man gewohnt, dass man alles mit dem Auto fahren muss, wenn man wo hin will. Im Burgenland habe ich alles zu Fuß erledigen können“, so die Designerin.


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