Corona: Mitarbeiter und Bewohner bei Assista positiv getestet

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Lisa Hackl Lisa Hackl, Tips Redaktion, 04.04.2020 17:04 Uhr

ALTENHOF. Wie das Land Oberösterreich bekannt gab, wurden in der Pflegeeinrichtung Assista in Altenhof am Hausruck fünf Mitarbeiter und fünf Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet. Insgesamt wurden 21 Bewohner und 39 Mitarbeiter getestet, zehn Ergebnisse stehen noch aus. 

Die anderen Tests fielen negativ aus. Die erkrankten Bewohner wurden ins Klinikum Wels überstellt, die erkrankten Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. Assista betont, dass die Ansteckungen passiert seien, obwohl schon seit längerer Zeit unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen gearbeitet werde. 

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Kommentare

  1. Peter Aicher
    Peter Aicher03.05.2020 09:13 Uhr

    Coronavirus - Ich bin auch ein Bewohner von der Assista. Ingsgesamt wohne ich schon 12 jahre bei der Assista davon 4/1 Jahre und 8 jahre in der teilbetreuten wohnform. Ich das sieben wochen ausgangsverbot genug sind. Aber die Geschäftsführung steht ganz hinter mir, ich hoffe das 04.05.2020 das ausgangsverbot für mich ausgehoben wird ich war lange genug eingespert.

  2. Maria Helene
    Maria Helene05.04.2020 11:46 Uhr

    Maßnahmen einhalten! - Ich als Bewohnerin von Altenhof musste leider die letzten Wochen immer wieder feststellen dass sich auch viele Bewohner des "Dorfs" nicht dran halten. Wiederholt habe ich gesehen dass sich einige Bewohner der Pflegeeinrichtung täglich (!) auf den Weg nach Gaspoltshofen zum einkaufen machen. Ich bin der letzte Mensch der jemanden "einsperren" möchte - aber bei uns zuhause wird geschaut dass wir nur noch selten einkaufen gehen (1x pro Woche) - und möglichst Kontakt zu anderen Menschen zu meiden (wir haben 2 ältere Personen im Haus) - kurzum wir halten uns an die Maßnahmen. Und dann ist es schon irgendwie fragwürdig warum sich die Bewohner des Dorfs nicht auch dran halten können und täglich (!) unterwegs sind. Ich weiß nicht wie das Virus eingeschleppt wurde - ob über einen Bewohner oder einen Mitarbeiter - aber gerade in einer Pflegeeinrichtung darf so etwas nicht passieren. Leute, bitte haltet euch an die Maßnahmen und bleibt zuhause! Ich wünsche auf jeden Fall den Betroffenen gute Besserung und eine baldige Genesung.

    • Rainer Tichy08.04.2020 10:27 Uhr

      Rollifahrer - Ich bin erschüttert, dass manche Bewohner von Altenhof sofort bei "assista" anrufen, wenn ein Klient - manchmal auch mehr - beim "Waldspitz" die Sonne genießen! Vom wöchentlichen Kirchenbesuch, der hoffentlich bald wieder möglich wird, müssten mich doch viele kennen und wissen, dass dort mein Lieblings-platz ist. Gott sei Dank spüre ich gleich, wenn ich ich Fieber habe; in diesem Fall bleibe ich natürlich sofort daheim! Bitte überlegt zuerst gut, ob es sinnvoll ist, wirkliich immer gleich zum Telefon zu greifen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Kirchenbesuchern bedanken, die es ermöglichen, dass ich mit meinem Rollstuhl leichter in die und aus der Kirche komme und mir die Kappe aufsetzen! Ihnen allen ein frohes Osterfest!

  3. Romana
    Romana04.04.2020 23:55 Uhr

    Wie ist so etwas möglich? - Auch ich stelle mir die Frage, wie so etwas möglich sein kann, wenn es doch anscheinend strenge Sicherheitsmaßnahmen gibt. Oder gibt es die vielleicht doch nicht? Oder wird die Einhaltung der selbigen nicht überprüft? Ferner wäre eine Stellungnahme seitens der Geschäftsführung interessant. Auf der Assista Homepage gibt es diesbezüglich noch nichts. Auch so findet man keine Stellungnahme. Dies führt dann wiederum zu der Frage, ob bereits alle Angehörigen informiert wurden. Oder soll da gar etwas verheimlicht werden? Es wäre auch interessant, ob die Fälle in 1 Haus aufgetreten sind, schließlich gibt es bei der Assista ja mehrere Häuser? Warum erfährt man so etwas über die Medien und nicht von der Assista selbst?

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