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EFERDING/ GRIESKIRCHEN. Die aktuelle Situation ist für die gesamte Gesellschaft eine Herausforderung. Tips hat bei den Parteien in den Bezirken nachgefragt, was für sie während und nach der Corona-Zeit wichtig ist. 

Wilfried Kraft, Die Grünen Foto: LangS
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Der Bezirksparteiobmann der ÖVP, Peter Oberlehner, warnt davor, zu schnell zur Normalität zurückzukehren. „Wir müssen uns vor Augen halten, dass es zu einer zweiten Welle an Infektionen kommen kann“, meint er. Als besonders betroffen sieht er die Betreuungseinrichtungen und den Tourismus . Auch Kirchen und Sportveranstaltungen würden mehr Aufmerksamkeit bedürfen, nachdem die Krise vorbei ist. Dennoch blickt Oberlehner positiv in die Zukunft. „Wir werden mit Corona weiterleben“, ist er überzeugt. Sein Parteikollege in der ÖVP und Landtagsabgeordneter Jürgen Höckner richtet sein Augenmerk verstärkt auf die betroffene Landwirtschaft. 

Antlinger:“ Regional kaufen“

Für den Bezirksparteivorsitzenden der SPÖ, Thomas Antlinger, steht fest, dass sich das volle Ausmaß der Situation erst in einigen Monaten zeigen wird. Er setzt auf die Sozialpartnerschaft und klare Antworten der Bundesregierung, um den Menschen Unsicherheit im beruflichen und privaten Sektor zu nehmen.Er sieht Tourismus, Gastronomie, Eventbrache und den Handel als besonders betroffen von der Situation und appelliert an seine Mitbürger regional einzukaufen und auf große Versandkonzerne zu verzichten. Antlinger ist zufrieden mit den Maßnahmen der Bundesregierung, kritisiert aber die bewusste Ängstigung der Bevölkerung.

Kraft: „Gemeinschaft verkümmert“

Der Bezirkssprecher der Grünen Partei, Wilfried Kraft, forder die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Die Auswirkungen der Krise werde man noch in den nächsten Jahren zu spüren bekommen. Er hält die Maßnahmen der Bundesregierung teilweise für überzogen, sie würden zuerst die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft treffen, die von Vereinsamung und häuslicher Gewalt betroffen seien. Auf Dauer verkümmere durch solche Maßnahmen die Gesellschaft. In Zukunft spricht sich Kraft dafür aus, in die Entwicklung von medizinischen Produkten in Österreich zu investieren.

Klinger: „Normalität einkehren lassen“

Der Bezirksparteipobmann der FPÖ, Wolfgang Klinger, will möglichst schnell Normalität einkehren lassen. Er sieht Gastronomie und Hotellerie als besonders betroffen und plädiert dafür, Veranstaltungen wieder zu genehmigen, und den Regelbetrieb in der Gastronomie ohne Einschränkungen wieder zuzulassen. Auch im Schulbetrieb spricht er sich für ein schnelles Hochfahren aus.

Doppelbauer:“Wirschaft und Landwirtschaft stärken“

Karin Doppelbauer aus Kalham ist Nationalratsabgeordnete der Neos. Sie plädiert für schnelle und unbürokratische Hilfe durch die Regierung. Arbeitslosigkeit will sie gemeinsam mit ihrer Partei verhindern, indem vor allem kleinere und mittlere Unternehmen schnell von den angedachten Förderungen profitieren können. Besonderes Augenmerk legt sie zudem auf Kinder und Landwirtschaft und setzt sich für die Sicherung der Wirtschaft und lokaler Lebensmittelproduktion ein.


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