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GASPOLTSHOFEN. Florian Oberndorfer ist eigentlich IT-Systemberater. In Zeiten von Corona ist der 35-Jährige kreativ geworden, um Maskenträger zu entlasten: Er druckt Ohrenschoner mit dem 3D-Drucker. 

Florian Oberndorfer arbeitet als Systembetreuer und produziert Ohrenschoner.
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Schon Anfang des Jahres besorgte sich Oberndorfer einen 3D-Drucker, mit dem Produkte aus Kunststoff designed und gedruckt werden können. „Über eine Community aus den USA bin ich im Anschluss auf die Ohrenschoner gestoßen“, erzählt Oberndorfer. Was als Werbegag und für nahe Verwandte begann, verselbstständigte sich schnell.Für Pflegeberufe gefragt Mittlerweile haben mehrere Unternehmen angefragt, deren Mitarbeiter es nicht gewohnt sind, den ganzen Tag Maske tragen zu müssen. „Mitarbeiter von Altenheimen und mobile Pflegekräfte klagen oft über wunde Ohren durch das ständige Maskentragen“, erklärt Oberndorfer. Um die Betroffenen zu entlasten, kann mithilfe der Ohrenschoner die Maske wahlweise im Nacken oder am Hinterkopf fixiert werden, um Reibung zu vermeiden. In einem Set mit zwei Varianten zu je fünf Stück verschickt Oberndorfer seine Schoner in Oberösterreich. „Die Nachfrage ist definitiv gestiegen“, so der Gaspoltshofner. „Wenn das so weitergeht, muss ich mir demnächst eine andere Lösung für die Produktion ausdenken.“ Die Idee sei nicht von ihm erfunden worden, im Vergleich zu anderen Produkten aus Silikon, die oft im Ausland produziert werden, seien seine Schoner aus dem Bio-Kunststoff PLA jedoch geruchsneutral und vollständig recycelbar. Und die Reinigung? „Es funktioniert, die Schoner einfach mit alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln abzuwischen. Ausgekocht werden können sie aber nicht“, so Oberndorfer.

Auf der Website: www.flobit.at/unverbindliche-anfrage-fuer-ohrenschoner/ können die Ohrenschoner angefragt werden.


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