Pollhamer mit Unikat aus 1929 zu Gast bei „Bares für Rares“

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Experte für Kunst und Antiquitäten Professor Erich Tromayer mit Moderator Willi Gabalier und Robert Rathwallner aus Pollham (v. l.) Fotos: Thomas Salamonski
Sabrina Lang Sabrina Lang, Tips Redaktion, 20.04.2021 16:22 Uhr

POLLHAM. Ein ganz besonderes Schmuckstück hatte der Pollhamer Robert Rathwallner mit im Gepäck, als er bei der Fernsehshow „Bares für Rares“ zu Gast war.

Wer träumt nicht von einem unverhofften Dachboden-Fund oder einem Flohmarkt-Schnäppchen, das sich am Ende als wahres Schmuckstück mit großem Wert entpuppt? Die Show „Bares für Rares Österreich“ auf Servus TV hat sich auf solche Wertgegenstände spezialisiert. Menschen kommen mit ihren vermeintlichen Kostbarkeiten, um diese von Experten schätzen zu lassen und am besten um gutes Geld zu verkaufen. Diesen Gedanken hatte auch Robert Rathwallner aus Pollham.

Bronzeskulptur aus 1929

Der 25-Jährige kam mit einer Bronzeskulptur des österreichischen Bildhauers Josef Müllner (1879 - 1969) aus dem Jahre 1929 in die Show. Dargestellt wird ein Mischwesen aus Mensch und Robbe mit einem Gewicht von etwa 8,5 Kilogramm. Müllner war selbst Mitglied der Wiener Sezession und hat einige Monumentalskulpturen in Wien – wie das Luegerdenkmal am Stubenring oder den jugendlichen Athleten am Theseustempel – erschaffen. „Die Skulptur war ein Geschenk einer alten Freundin meiner Mutter an unsere Familie. Der Künstler Josef Müllner war ihr Großvater, daher besaß sie einige Kunstwerke von ihm. Wann genau die Skulptur in unsere Familie kam, ist mir leider unbekannt, ich schätze schon in den 80er-Jahren. Die Skulptur passte leider nicht ganz zu unserer Inneneinrichtung, deshalb beschlossen wir, sie herzugeben. Da es ein absolutes Unikat ist, wird ihr zukünftiger Besitzer bestimmt eine Freude damit haben“, ist sich Rathwallner sicher.

Wunsch: 3.000 Euro

Der Pollhamer interessiert sich seit seiner Kindheit für Geschichte und auch Gegenstände aus vergangenen Zeiten. „Ich besitze einige weitere antike Raritäten wie eine Silbertaschenuhr aus Mozarts Zeiten um 1780. Meine Familie besitzt dazu einige antike Möbelstücke und Schmuckstücke, die mir auch sehr gefallen.“ Ursprünglich wollte Rathwallner 3.000 Euro für seine Figur bekommen, da das Objekt aber eine geringfügige Beschädigung an der Patina hatte, die zukünftig noch restauriert werden muss, belief sich die Schätzung des Experten Erich Tromayer auf 2.000 bis 2.500 Euro. In einwandfreiem Zustand wären 3.000 Euro durchaus möglich gewesen, meint Rathwallner. Dennoch sei das Interesse seitens der Händler groß gewesen. Ersteigert wurde die Figur dann vom oberösterreichischen Antiquitätenhändler Markus Kral aus Hörsching für 2.200 Euro.<

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