Nach 35 Jahren bekommt die Bäckerei Kuzeja neue Besitzer
GRIESKIRCHEN. Was früher die Bäckerei Wanka war, ist seit 1986 in den Bäckerhänden von Erwin und Franziska Kuzeja. Vor 35 Jahren haben sie sich mit der Kaffee-Tee- und Buffet-Stube einen Traum erfüllt. Diese Ära geht nun zu Ende. Kuzeja wird seinen Ruhestand antreten und sein Lokal an Manfred und Serpil Koblbauer übergeben.

Auch wenn der Dampf bei der Bäckerei Kuzeja nie Einzug hielt so blieb der Schriftzug „Dampfbäckerei“ doch an der Hausmauer kleben. „Früher war ein Ofen in Gebrauch, der mit Dampf beschickt wurde. Bei uns war dieser nicht mehr im Einsatz, wir ließen es aber stehen, weil es bekannt war“, erzählt Kuzeja. In den 35 Jahren war Kuzeja vor allem für seine Germmehlspeisen sowie für seine Kardinal- und Cremeschnitten bekannt. Die Mehlspeisen und die Mittagsmenüs werden vom Chef persönlich kreiert - durchschnittlich 40 Portionen verlassen täglich zu Mittag die kleine Kaffee-Stube.
Die wertvollen Stützen
Was den beiden Betreibern besonders fehlen wird? „Die Leute“, sagt Erwin Kuzeja. Frau Franziska meint: „Wenn wir nicht mehr reingehen können, als wäre es unseres, das wird sicher gewöhnungsbedürftig. Wir haben es all die Jahre mit Spaß gemacht“. Für Kuzeja war seine Frau immer eine wertvolle Stütze. „Sie ist immer zu mir gestanden, ohne sie hätte ich das Geschäft nicht führen können. Außerdem freut es mich, dass ich immer ein tolles Personal hatte, auf das ich mich zu 100 Prozent verlassen konnte.“
Der Nachbar übernimmt
Mit 1. Juli wird die Bäckerei von „Nachbar“ Koblbauer übernommen. Er betreibt im Haus nebenan auch das Tiki Restaurant und will den tradtionellen Charme belassen. „Wir wollen die Bäckerei, genau so wie es jetzt läuft, weiterführen. Die Koblbauers können sich auch vorstellen, den Fokus noch mehr auf das Thema „gesunde Jause“ zu legen. Die Mitarbeiter der Bäckerei werden von den neuen Besitzern übernommen.


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