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PEUERBACH. Die Ausstellung „Wie Wohnen im Mostlandl Hausruck“ zog weiter und begann am Dienstag, 21. Juni, in Peuerbach mit dem sehr aktuellen Thema „Leistbares Wohnen“.Tips sprach darüber mit dem Architekten Markus Roithner.

Bei der Ausstellung „Wie Wohnen“ wird „Leistbares Wohnen“ beleuchtet. (Foto: ARGE WIE WOHNEN)

Mastermind der Veranstaltung ist Architekt Markus Roithner. Um das Wohnen leistbarer zu machen, plädiert dieser dafür, die Standards beim Bauen zurückzuschrauben. Denn „dann wird das Wohnen für Mieter auch wieder günstiger“, erklärt der Architekt. Dabei gehe es um Richtlinien, die die Kosten in die Höhe treiben würden. Billig zu bauen sei damit jedoch nicht gemeint, versichert Roithner. Klar ist: Infrastruktur kostet Geld, das müsse man bewusst machen.

Alternativen zum Einfamilienhaus

Damit einhergehend möchte man mit der „Wie wohnen“-Ausstellung Leuten aufzeigen, dass es auch andere Möglichkeiten als das Einfamilienhaus zum Wohnen gibt. Markus Roithner plädiert dafür, miteinander zu bauen, denn das sei nachhaltiger und leistbarer. „Und es schafft auch soziale Kontakte“, betont er. Wenn man in die Vergangenheit blicke, sehe man, dass früher häufig mehrere Familiengenerationen in einem Haus beisammen wohnten – das sei eine Option, um den Flächenfraß zu stoppen. Zudem werden die Grundstücke und Gebäude derzeit immer größer, wodurch viel Fläche versiegelt werde, zeigt Roithner falsche Entwicklungen auf.

„Synergien schaffen“

Ziel der Veranstaltung ist es, ein Umdenken anzustoßen und die Menschen zu überzeugen, dass es auch Alternativen gibt. So könne man beispielsweise auf begrünte Flachdächer setzen, diese speichern mehr Wasser als ein normales Flachdach. „Synergien schaffen zwischen dem Bauen und der Natur“ sei das Motto.


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