Der größte Wunsch: Ein normales Leben für die kleine Anna

Sabrina Lang Tips Redaktion Sabrina Lang, 30.11.2022 11:12 Uhr

GRIESKIRCHEN. Anna war ein ganz normales Baby, doch mit zirka einem Jahr merkte Mama Agnes Sowinska, dass irgendetwas mit ihrem Kind nicht stimmte. Heute ist Anna fünf Jahre alt und für die Familie hat sich das Leben verändert, teure Therapien stehen an der Tagesordnung. Die Familie braucht dringend Unterstützung. Der Tips-Glücksstern leuchtet deshalb heuer für die kleine Anna aus Grieskirchen.

Die Schwangerschaft verlief ohne Komplikationen und auch die Geburt war normal. Anna war mit ihren vier Kilogramm und 52 Zentimetern nur etwas größer geraten als andere Babys, doch alles schien perfekt. Anna trank viel und hatte Appetit. Gemeinsam mit Annas großer Schwester Julia wollten Agnes und Mariusz nun das Familienglück genießen. Lediglich ihr Schielen fiel nach einiger Zeit auf, dieses wurde aber schnell behandelt. Als Anna sich aber immer langsamer als andere Kinder entwickelte, nicht laufen lernte und fast nicht sprechen konnte, schrillten bei den Eltern die Alarmglocken. Beim Kinderarzt ihre Bedenken angesprochen, meinte dieser zu diesem Zeitpunkt noch, dass man sich gedulden müsse, doch Anna blieb immer weiter in ihrer Entwicklung zurück.

Alleine Treppensteigen ist unmöglich

Annas Muskeln entwickeln sich nicht standardmäßig, sie ist sehr schwach in den Beinen, alleine Treppensteigen ist unmöglich. Anna braucht bei vielen alltäglichen Dingen Hilfe. Ihre Finger funktionieren nicht wie normal, da auch hier die Muskeln nicht mitspielen. Mit fünf Jahren muss Anna auch noch Windeln tragen. Sprechen ist sehr schwierig für sie, oft kann sie nicht ausdrücken, wenn sie Angst hat und kann nur schreien und lässt sich kaum beruhigen. Eine psychoemotionale Reifestörung wurde bei der Fünfjährigen bereits diagnostiziert. Eine vollständige Diagnose konnte bei Anna aber bis heute nicht erfolgen, vermutet wird eine genetische Störung.

Teure Physiotherapien notwendig

Um Annas Leben ein wenig verbessern zu können, sind Ergotherapien, Logopädie, Massage und teure Physiotherapien notwendig. „Immer wenn Anna bei der Physiotherapie war, ging es ihr besser“, sagt Mama Agnes. Für sie ist die Situation schwer, denn vor allem vor der Zukunft hat die Mutter Angst. Sie wünsche sich nichts sehnlicher, als dass Anna einmal ein normales, selbstständiges Leben führen kann: „Dafür möchte ich versuchen, ihr alle Türen zu öffnen“, meint die Mutter. Das Problem: Die Physiotherapien kosten viel Geld, das die Familie nicht hat. Auch ein Audiocomputer, der mindestens 2000 Euro kosten würde, würde der kleinen Anna sehr bei der Sprachentwicklung helfen. Die Mutter arbeitet ein paar Stunden, muss aber fast 24 Stunden für ihre Tochter da sein, weil Anna immer Unterstützung braucht. Auch der Vater versucht, im Zweischicht-Betrieb Geld zu verdienen, aber für die teuren Therapien von Anna reicht auch das nicht aus.

Weihnachtsaktion

Die Weihnachtsaktion „Tips-Glücksstern“ leuchtet heuer für die kleine Anna, die mit den Spendengeldern der Tips-Leser für ein besseres Leben mehr Physiotherapien wahrnehmen könnte und auch ein Sprachcomputer könnte für Anna dann angeschafft werden.

Spendenkonto für Anna

Betreff „Glücksstern“

AT61 2032 0323 0286 7599

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