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BAD SCHALLERBACH. Die Feier der Jubelhochzeitspaare war die letzte Messe, die Pfarrer Franz Steinkogler in Bad Schallerbach zelebriert hat. 

Der zukünftige Seelsorger von Bad Schallerbach, Pfarrer Nikola Prskalo (l.), mit Pfarrer Franz Steinkogler, der sich verabschiedet hat. (Foto: Christian Unterhuber)

Es waren drei intensive Jahre in denen Pfarrer Franz Steinkogler die Pfarre Bad Schallerbach geleitet hat. Zuerst kam Corona. Der Pfarrer wollte die Einheimischen kennenlernen, aber Distanz war verordnet. Die Wahl des Pfarrgemeinderates war die nächste große Herausforderung. Zuletzt kam der strukturelle Umbruch und der Weg zur „Pfarre neu“. Dazu kam die Baustelle am Dach des Kirchengebäudes.

Verantwortung hatte Steinkogler in der Zeit für mehrere Pfarren: Krenglbach, Pichl, Wallern und Bad Schallerbach. Die Strukturen mit ihm zunächst noch unbekannten Mitarbeitern zu gestalten war eine große Herausforderung.

Die tief und ehrlich empfundene Dankbarkeit für jeden Dienst, den jemand für die Pfarre geleistet hat, drückte Steinkogler auch am Ende seines Abschiedsgottesdienstes aus. Denn nur durch das Engagement vieler einzelner Personen kann das Gemeinschaftsprojekt Kirche gelingen und attraktiv sein. Besonders dankte Pfarrer Steinkogler auch dem Bürgermeister Markus Brandlmayr für die gute Zusammenarbeit.

„Aber auch die Pfarre kann ihrem Pfarrer für vieles dankbar sein. Wer spirituelle Nahrung erhoffte – Kurgäste oder Einheimische – bekam sie von ihm, denn Seelsorge war immer sein Herzensanliegen. Dass er so gut zuhören kann, einfühlsam und warmherzig ist, das durften die Schallerbacher immer wieder bei Hochzeiten und Trauergottesdiensten erleben. Seine Predigten haben den Zuhörenden viel gegeben. Wenn wieder einmal die Wellen hochgebrandet sind, hat Pfarrer Steinkogler versucht, sie mit wenigen Worten zu beruhigen. Es lag ihm fern über Menschen zu urteilen. Er war immer um Wertschätzung bemüht“, erzählt Christine Gruber aus der Pfarre.

Am 7. Juli wird sein Nachfolger Nikola Prskalo, bis vor kurzem Stadtpfarrer in Steyr und davor in Wels, seine seelsorgerische Tätigkeit in Bad Schallerbach beginnen.


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