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GALLSPACH. Oberösterreichische Höhenretter haben sich bei einem groß angelegten Training in Gallspach und Grieskirchen weitergebildet. Sämtliche Höhenretterstützpunkte des Landes waren vertreten.

  1 / 5   Die oberösterreichischen Höhenretter haben für den Ernstfall in Gallspach und Grieskirchen trainiert. (Foto: Erik Rohringer)

Einen Paragleiter aus einer 25 Meter hohen Eiche retten, einen verletzten Arbeiter von einem 40 Meter hohen Funkmastholen, einen Verunfallten unter Atemschutz aus einem Silo bergen - die oberösterreichischen Höhenretter haben zwei Tage ein realitätsnahes Übungsprogramm absolviert. Gleich am ersten Tag gab es einen intensiven Stationenbetrieb in Gallspach. Der zweite Ausbildungstag führte die Höhenretter auf das Betriebsgelände eines Grieskirchner Unternehmens. Auch neue Techniken, wie der Aufbau einer Seilbahn mit zusätzlicher Ablassfunktion, wurden trainiert. Alle Übungen verlangten höchste Präzision, Teamarbeit und den sicheren Umgang mit Spezialausrüstung. Das alles wurde trainiert, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. 

Am Abend des ersten Ausbildungstages stand dann ein Fachvortrag eines Notfallsanitäters am Programm. Er thematisierte unter anderem das Hängetrauma, die medizinische Versorgung abgestürzter Personen sowie die besonderen Herausforderungen für Rettungskräfte bei Höhenunfällen.

In Oberösterreich gibt es ein Höhenretter-Stützpunktsystem des OÖ. Landesfeuerwehrverbandes. Ausgebildete Höhenretter sind auf 17 Feuerwehren im Land verteilt (Gallspach, Eberstalzell, Steyr, Freistadt und weitere), die als Stützpunkte dienen. Alarmiert werden jene Einheiten, die am günstigsten zum Einsatzort gelegen sind. Durchgeführt werden Einsätze in großen Höhen und Tiefen. Verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Weiterbildung war die Feuerwehr Gallspach. Stützpunktleiter Florian Breitwieser zeigt sich mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden.


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