Größtes Bauprojekt für Hofkirchen an der Trattnach
HOFKIRCHEN AN DER TRATTNACH. Um rund sieben Millionen Euro werden in den nächsten eineinhalb Jahren Krabbelstube, Kindergarten, Volksschule und Pfarrheim in Hofkirchen an der Trattnach generalsaniert.
Bürgermeister Josef Gadermeier (ÖVP) vermutet, dass es für die Gemeinde Hofkirchen an der Trattnach wohl das größte je dagewesene Bauprojekt ist. In den kommenden eineinhalb Jahren werden Krabbelstube, Kindergarten, Volksschule und Pfarrheim der Gemeinde saniert und modernisiert. Baustart ist nach den Semesterferien. Am 7. März findet im Beisein von Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) der offizielle Spatenstich für das große Bauprojekt statt.
Generalsaniert und erweitert
Die bestehenden Gebäude werden generalsaniert und der Kindergarten sogar um einen Zubau erweitert. Derzeit bietet der Kindergarten der Pfarrcaritas viel zu wenig Platz, eine Krabbelstuben-Gruppe ist derzeit schon in der Landesmusikschule untergebracht.
„Bei der Volksschule bleiben quasi nur die Außenmauern bestehen“, fügt der Bürgermeister hinzu. Entstehen wird ein moderner Bildungskomplex, in dem sich die Flächen der einzelnen Einrichtungen teilweise verschränken. So errichtet man zum Beispiel eine neue Aula und einen neuen Speiseraum. Investiert werden in dieses Gemeinschaftsprojekt von Gemeinde und Pfarre rund sieben Millionen Euro. Die ersten Beschlüsse sind Ende 2020 im Gemeinderat gefallen. Knapp sieben Jahre später wird man sich über die Fertigstellung freuen können. Läuft alles nach Plan, will man im Sommer 2027 fertig sein. Mit Schulbeginn im Herbst 2027 ist der sanierte und erweiterte Bildungskomplex samt Pfarrheim wieder zu benutzen.
Ausweichquartier geschaffen
Um die Bauphase zu überbrücken, wurde ein Übergangsquartier errichtet. 88 Container hat man im Ortszentrum in unmittelbarer Nähe zu Schule und Kindergarten aufstellen lassen, um eine Ausweichmöglichkeit zu schaffen. Dort werden, aufgeteilt auf zwei „Gebäude“, nach den Semesterferien alle beiden Krabbelstuben-Gruppen, drei Kindergarten-Gruppen und die vier Klassen der Volksschule einen Platz finden. „Wir wollten keine jahrelange Baustelle“, erklärte der Bürgermeister, warum man sich für ein Ausweichquartier entschieden hat, mit dem die Bauarbeiten schneller vonstattengehen werden.
Übersiedlung mithilfe zahlreicher Freiwilliger
Bevor aber im Container gespielt und gelernt wird, muss übersiedelt werden. Mit Hilfe der Vereine und der Bevölkerung wird in den Semesterferien das Inventar in die Container gebracht. Dazu hat man einen Aufruf in der Bevölkerung gestartet und um Hilfe gebeten. Zahlreiche Freiwillige haben sich gemeldet. Lehrer und das Kindergartenpersonal helfen natürlich auch mit, wie der Bürgermeister hinzufügt.
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