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Feuerwehr bereitet sich auf Blackout und andere Katastrophen vor

Katharina Bocksleitner, 06.03.2023 17:00

BEZIRK GRIESKIRCHEN. Das Bezirksfeuerwehrkommando präsentierte die drei Großprojekte und die wichtigsten neuen Einsatzgeräte des vergangenen Jahres.

  1 / 3   V.l.: Landesfeuerwehrkommandant Robert Mayer, Bürgermeister Ernst Mair, Bürgermeistersprecher Peter Oberlehner, Bezirksfeuerwehrkommandant Herbert Ablinger, Bezirkshauptmann Christoph Schweitzer, Georg Irkuf, Karl Lindenbauer, Hans-Peter Schiffelhumer und Johann Kronsteiner (Foto: Katharina Bocksleitner)

Die 68 Feuerwehren in den 33 Gemeinden des Bezirks Grieskirchen waren im letzten Jahr bei 421 Brandeinsätzen und 1.540 technische Einsätzen. Bezirksfeuerwehrkommandant Herbert Ablinger bezeichnet die Einsätze als sichtbare Spitze des Eisbergs, die meiste Arbeit passiere im Hintergrund.

Der Schlüßlberger Hobby-Historiker, Autor und Hauptbrandinspektor Georg Irkuf erstellte gemeinsam mit dem Grafiker Johann Demelmair und den Lektorinnen Brigitte Eschlböck und Susanne Adelsgruber ein Buch, das die Feuerwehrgeschichte des Bezirks in einem Werk zusammenfasst und als Nachschlagewerk dienen soll.

Ein altes baufälliges Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr (FF) St. Agatha wurde durch ein neues Bootshaus in Schlögen ersetzt, um dem Bezirk Grieskirchen einen Standort für die Wasserdienstgerätschaften und die Wasserdienstausbildung zu verschaffen. Außerdem wurde für den Bezirk ein zweites Höhenrettungsfahrzeug erworben. Finanziert wurde die Drehleiter vom Land Oberösterreich, vom Landesfeuerwehrkommando und der Stadtgemeinde Peuerbach.

Drohne und Katastrophenschutz

Mit der Anschaffung einer Drohne können sich die Einsatzleiter nun ein umfassendes Bild der Lage machen und Gefahren schneller erkennen. Dadurch können wichtige Entscheidungen rascher getroffen werden. Für einen längerfristigen Stromausfall gibt es nun außer dem Notstromaggregat auch eine mobile Notfalltankstelle im Bezirk, die mit einer Autobatterie betrieben werden kann. Außerdem wurde dem „Strahlen-Stützpunkt“ FF Haag am Hausruck ein Rollcontainer zur Lagerung und zum Transport der Strahlenschutzgerätschaften zur Verfügung gestellt.


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