Grieskirchner Unternehmer zeigt neue Wege für Wohnen und Pflege im Alter auf
GRIESKIRCHEN. Wie müssen Wohnräume gestaltet sein, damit ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben können? Dieser Frage widmen sich der Grieskirchner Holzbauunternehmer und Projektentwickler Bernhard Pointinger und der Autor Thomas W. Albrecht in ihrem gemeinsamen Buch „Aufeinander schauen – Bauen und Pflege in Zeiten künstlicher Intelligenz“.

Sie verbinden darin persönliche Erfahrungen mit neuen Ansätzen für Wohnen, Betreuung und den Einsatz künstlicher Intelligenz.
Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage, wie Wohnraum gestaltet werden kann, der den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht wird. Barrierefreiheit allein reicht dafür nicht aus. Gefragt sind langfristig funktionierende und leistbare Wohnkonzepte, die Selbstständigkeit, soziale Kontakte und bei Bedarf Betreuung ermöglichen.
Ausgangspunkt für Pointingers Überlegungen war ein persönliches Anliegen. Er suchte nach einer Wohnform, die seinen älter werdenden Eltern ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und zugleich notwendige Unterstützung bietet.
Wohnkonzept „Green Harmony“ verbindet Gemeinschaft und Betreuung
Gemeinsam mit dem im Pflegebereich tätigen Unternehmer Andreas Hammer entwickelte Pointinger das Konzept „Green Harmony“. Es verbindet private Wohnbereiche mit freiwilligen Gemeinschaftsangeboten und optionaler Personenbetreuung.
Gemeinsame Mahlzeiten und Aktivitäten sollen Begegnungen ermöglichen. Persönliche Ansprechpartner bieten zusätzliche Sicherheit im Alltag, ohne die Eigenständigkeit der Bewohner einzuschränken. Pointinger setzt bereits das dritte Projekt dieser Art in Oberösterreich um.
„Projektentwicklung bedeutet für mich, nicht nur Wohnraum zu schaffen, sondern mitzudenken, wie Menschen dort tatsächlich leben werden. Ob ein Konzept funktioniert, zeigt sich erst im Alltag – und daran, ob wir bereit sind, aus den Erfahrungen der Bewohner zu lernen“, erklärt Pointinger.
Künstliche Intelligenz als Unterstützung beim Bauen
Ein weiterer Schwerpunkt des Buches ist der Einsatz künstlicher Intelligenz. Sie kann laut den Autoren dabei helfen, Erfahrungswissen zu sichern, Arbeitsabläufe zu verbessern und Fehler auf Baustellen frühzeitig zu erkennen.








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