Jubiläums-Weitenjagd im Eferdinger Becken: Springerinnen-Elite zum 10. Mal bei Weltcup-Wochenende im Eferdinger Becken zu Gast
HINZENACH. Die Skisprung-Damen machen beim Viessmann FIS Skijumping World Cup zum mittlerweile zehnten Mal seit der Einführung des Damen-Weltcups in Hinzenbach Halt. Am Freitag, 10. Februar, und Samstag, 11. Februar, geht die Elite des Damen-Skisprungs in der Energie AG Arena Hinzenbach über den Bakken. Fans dürfen sich auf eine spannende Weitenjagd auf höchstem Niveau freuen.

„Die Weltcup-Bewerbe im Eferdinger Landl sind zu einer echten Institution im Frauensport geworden und rücken Oberösterreich weit über die Landesgrenzen hinaus ins Rampenlicht. Großer Dank dafür gilt der UVB Hinzenbach für dessen Pionier-Arbeit im Bereich des Damen-Skisprungsports, allen voran Bernhard Zauner, der mit seinem Team und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern den Top-Athletinnen sowie den Fans auch heuer ein besonderes Wintersport-Highlight bietet“, betont Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner. Auch abseits der Bewerbe wird die moderne Schanzenanlage regelmäßig von heimischen sowie auch internationalen Springerinnen und Springern zum Training genutzt. „Das bringt der Region Eferding nicht nur am Weltcup-Wochenende eine Vielzahl an Nächtigungen und damit Wertschöpfung“, weiß Landesrat Achleitner den wirtschaftlichen und touristischen Stellenwert der Vereinsaktivitäten zu schätzen: „Nicht zuletzt deshalb tritt das Sportland Oberösterreich immer wieder als Unterstützer beim Weltcup-Wochenende der Damen oder dem Sommer Grand Prix der Herren sowie auch bei Investitionen in die Infrastruktur in Erscheinung.“
Wettkampf-Wochenende „wie damals“
Im zehnten Jahr des Damen Skisprung-Weltcups im Eferdinger Becken gibt es erfreulicherweise ein Springen „wie damals“, ohne Pandemie-Beschränkungen und auch eine Premiere: Einen Wettkampf am Morgen. Am Samstag, 11. Februar, werden in der Energie AG Arena Hinzenbach alle früh auf den Beinen sein, denn bereits um 08.00 Uhr wird in der Qualifikation die erste Athletin abgelassen. Um Überschneidungen bei den TV-Übertragungsrechten mit der am selben Tag um 11.00 Uhr angesetzten WM-Abfahrt der Damen in Frankreich zu vermeiden, startet der Skisprung-Bewerb um 09.00 Uhr. Die frühe Startzeit und das erste Springen am Vortag an einem Werktag sind auch die Gründe, warum der Eintritt beim Weltcup 2023 frei ist und es nicht wie gewohnt Abendunterhaltung und Frühschoppen gibt.
Intensive Vorbereitungen
Während sich die Veranstalter vom UVB Hinzenbach so heuer den Aufbau eines Festzeltes ersparen, sind die Arbeiten an der Schanze 2023 sehr intensiv. In der Vorbereitungszeit sind die Netze, die den Schnee auf der Matte halten, gerissen und mussten aufwändig wieder befestigt werden. Zwei Bagger waren damit beschäftigt, die Netze auszugraben und dann den Schnee wieder auf die Schanze zu bringen. Schneesorgen plagen UVB Hinzenbach-Präsident Bernhard Zauner und sein Team hingegen nicht. Bei den frostigen Temperaturen Anfang Dezember konnte ausreichend Schnee produziert und gelagert werden, um den FIS Weltcup der Damen problemlos über die Bühne zu bringen.
Hinzenbach: Bewährter und beliebter Weltcup-Ort
Stichwort problemlos: Die Zufriedenheit der FIS mit den Veranstaltern in Hinzenbach ist es auch, warum der Internationale Skiverband Jahr für Jahr auf die bewährte Austragung durch den UVB Hinzenbach vertraut. Auch die Athletinnen betonen immer wieder, wie gerne sie in der Energie AG Arena springen. Das trifft nicht nur auf Jacqueline Seifriedsberger zu, die als Oberösterreicherin die Schanze sicher am besten kennt, sondern auch auf die anderen ÖSV-Adlerinnen. Während die oö. Lokalmatadorinnen Sophie Kothbauer (UVB Hinzenbach) und Vanessa Moharitsch (SC Höhnhart) sowie die Salzburgerin Lisa Eder allerdings verletzungsbedingt fehlen werden und auch das Antreten von Daniela Iraschko-Stolz sehr unwahrscheinlich ist, hoffen die Veranstalter, dass Eva Pinkelnig zum Wettkampf im Eferdinger Becken als Gesamtweltcup-Führende anreist und Oberösterreich auch als solche wieder verlässt. Chiara Kreuzer, Sara Marita Kramer, Jacqueline Seifriedsberger und Julia Mühlbacher werden vor heimischem Publikum ebenso das Beste geben wie die Athletinnen aus der nationalen Gruppe. Natürlich haben das auch die übrigen Weltklassespringerinnen – von Katharina Althaus über Nika Kriznar bis Sara Takanashi – vor. Letztgenannte ist übrigens bei der Anzahl der Weltcupsiege in Hinzenbach Rekordhalterin. Gleich acht Mal stand die Japanerin in den bislang 19 ausgetragenen Einzel-Bewerben ganz oben am Siegertreppchen. Ihr folgt in dieser Wertung ÖSV-Springerin Daniela Iraschko-Stolz mit drei Siegen. Zwei davon feierte die Steirerin übrigens am Hinzenbach-Premierenwochenende in der Saison 2011/2012.
Kostenloser Eintritt, Meet & Greet zu gewinnen
Der Eintritt ist an beiden Wettkampftagen kostenlos. VIP-Tickets (inklusive Buffet und Schanzenführungen) können auf www.skiaustriaticket.at gekauft werden. Für alle Besucher besteht die Möglichkeit, im Vorfeld über Social Media ein Meet & Greet mit den Stars im Springerdorf zu gewinnen.


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