Grieskirchen bittet zur Faustball-Europameisterschaft der Damen
GRIESKIRCHEN. Die Faustball-Europameisterschaft der Frauen findet von 18. bis 19. August in Grieskirchen statt. Die Spannung und Vorfreude auf das bereits zweite Großereignis im Faustball, das in Grieskirchen stattfindet, sind bei Sportlern, Politikern und Funktionären spürbar.

Zum dritten Mal binnen fünf Jahren bietet das Sportland Oberösterreich dem Frauen-Faustballsport eine große, internationale Bühne. Nach den Weltmeisterschaften 2018 in Linz und 2021 in Grieskirchen folgt jetzt mit der Europameisterschaft ein weiteres großes Faustball-Event. Noch in bester Erinnerung ist dem Verband die Silber-Medaille bei der Heim-WM 2021 in Grieskirchen. Erst im Endspiel vor 2.200 Besuchern war Deutschland zu stark. Beeindruckend liest sich auch die Bilanz der letzten EM-Auftritte. Österreichs Faustball-Frauenteam erreichte zuletzt sieben Mal in Folge das EM-Endspiel und setzte sich 2011, 2012 und 2013 drei Mal die europäische Faustball-Krone auf. „Mit intensiver Nachwuchsarbeit sowie professionellen Strukturen schafft es der Faustballverband, die Begeisterung für diese Mannschaftssportart zu wecken. Internationale Events wie die bevorstehende Europameisterschaft tragen dazu bei, dem Faustballsport zu weiterer Popularität zu verhelfen und den Ruf Oberösterreichs als Faustball-Bundesland Nummer eins nachhaltig zu festigen“, betont Sport-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP). Peter Oberlehner (ÖVP), Landtagsabgeordneter und Präsident des Gastgebervereines Union Faustball Grieskirchen/Pötting (UFG), fiebert dem Großereignis bereits entgegen: „Die Übernahme der Frauen-EM durch die UFG Grieskirchen/Pötting bereitet mir große Freude. Ich bin mir sicher, dass das Organisationsteam wieder eine Veranstaltung der Extraklasse auf die Beine stellt und freue mich auf zahlreiche Faustballfreunde aus nah und fern“, erklärt Oberlehner. Teams aus acht europäischen Faustballnationen werden sich am 18. und 19. August im Faustballzentrum Grieskirchen den prestigeträchtigen EM-Titel unter sich ausmachen. Die rot-weiß-rote Auswahl bekommt es in ihrer Vorrundengruppe mit den Titelverteidigerinnen aus Deutschland sowie mit den Teams aus Serbien und der Schweiz zu tun. In der zweiten Vorrundengruppe kämpfen Italien, Belgien, Dänemark und Polen um eine gute Ausgangsposition für die Viertelfinalrunde am darauffolgenden Tag. Das Endspiel steigt am 19. August um 18 Uhr. Nationalteamtrainerin Karin Atzesberger und ihre Co-Trainerinnen Viktoria Peer und Kathrin Koller haben für den Jahreshöhepunkt im internationalen Frauen-Faustballsport einen zehn Spielerinnen umfassenden Kader einberufen. Dieser setzt sich ausschließlich aus Faustballerinnen von OÖ-Bundesligaklubs zusammen. „Eine Europameisterschaft im eigenen Land ist ganz besonders. Mit einem Titelgewinn wäre sie natürlich perfekt. Wir haben es geschafft, ein neues Team zu formen und alle ziehen an einem Strang. Wir freuen uns sehr auf das Heimevent in Grieskirchen und mit den heimischen Fans im Rücken werden wir bestimmt eine Spitzenleistung abrufen“, hofft Teamchefin Karin Atzesberger.


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