Neue Covid-Verordnung: „Ein Schlag ins Gesicht“ für Fitnessbetriebe
BAD SCHALLERBACH/ EFERDING/ ALKOVEN. Elf Monate war das Fitnessstudio Vitadrom in den vergangenen zwei Jahren geschlossen. Die operative Geschäftsführerin Sigrid Pfeil wandte sich nun in einem offenen Brief an Kompetenz- und Landesvertreter.

Die Fitnessstudios stellten sich mit voller Kraft den Maßnahmen, sicherten Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Bestand. Doch durch den Stopp der Auszahlung des Fixkostenzuschusses (FKZ) 800 werden bei vielen Betrieben Mieten nicht mehr als Fixkosten ersetzt. Pfeil fordert, dass bestehende Verordnungen nicht einfach so auf Eis gelegt werden können, auch die Covid-19-Finanzierungsagentur des Bundes COFAG sollte transparenter werden. Zu unklar sei der genaue Prozess, sowie der Zeitpunkt der Auszahlung, erklärt die Unternehmerin.
Kunden wegschicken
„Wir müssen 30 bis 35 Prozent unserer Kunden wegschicken, erklärt Pfeil im Tips-Gespräch. Darunter sind auch Stammkunden, die nicht trainieren dürfen, weil sie nicht geimpft oder genesen sind. Bei den zuständigen Vertretern stießen sie bislang auf taube Ohren, konkrete Unterstützung gab es bislang nicht.
Verordnung auf Eis gelegt
Die neue Verordnung ist für Pfeil ein weiterer „Schlag ins Gesicht“. „Nach Monaten werden die Verordnungen geändert, Mieter, die über einer bestimmten Miethöhe liegen, erhalten keine Zuschüsse mehr“, erklärt sie. „Dafür haben wir aber nach zwei Jahren Pandemie weder Zeit noch Energie. Wenn ich dann höre, dass 750 Millionen Euro in die Impflotterie investiert werden, fehlt mir die Motivation“, so Pfeil


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