Bürgerinitiative: „Hier wird über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden“
WEIBERN. Die Bürgerinitiative „Wir schützen Weibern“ demonstrierte auf dem Gelände des geplanten Asfinag- Parkplatzes. Die Initiatoren befürchten, dass bei dem Projekt über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden wird.

„Wir fordern, dass wir Luft kriegen“, erklärt Gottfried Zauner von der Bürgerinitative. Damit will die Gemeinde einen Baustopp des Projektes und Luft zum Atmen erreichen. Die Asfinag plant einen Parkplatz für 122 LKWs in der Gemeinde (Tips berichtete). „Wir wissen, dass wir wahrscheinlich wenig Chancen haben“, gibt Bürgermeister Manfred Roitinger zu. Dennoch soll für die Gemeinde keine Mehrbelastung an Lärm und Licht entstehen, auch die Gemeinde fordert Verbesserungen, wenn der Parkplatz gebaut wird. „Hier wird über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden“, erklärte Landesrat Thomas Antlinger. Wenn der Parkplatz unbedingt gebaut werden muss, dann müsse man mithilfe des Landes Oberösterreich und auch der Bundesregierung das Möglichste für die Gemeinde Weibern herausholen. Dazu sollen Erleichterungen bei der Kläranlage in Weibern getroffen werden, die bereits jetzt an ihre Kapazitäten stößt. Gleichzeitig benötigt der Lärmschutz in der Gemeinde eine Nachbesserung.
Asfinag: „Auf Schiene“
Das Projekt sei im Großen und Ganzen auf Schiene, bestätigt Asfinag- Projektleiterin Elfriede Mayr. Die Lärmschutzvarianten wurden überprüft und sollen noch einmal der Gemeinde vorgelegt werden, Einspruch kann diese jedoch keinen vorlegen. „Die Stellungnahmen für Natur- und Wasserrechtprüfungen sind noch unvollständig, durch die BH Grieskirchen wurde der Asfinag allerdings signalisiert, dass das Projekt positiv sein werde. Eine Verhinderung des Projektes hält Mayr kaum für möglich, da die Asfinag als Grundstücksbesitzer nicht auf Wiederspruch aus der Gemeinde eingehen müsse.


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31.03.2022 09:53
Artikel nicht fertig?
Unvollständiger Satz, Rechtschreibfehler, falscher Name des Bürgerinitiativensprechers. Auf so einen Bericht kann man nicht aufbauen.
31.03.2022 09:53
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Unvollständiger Satz, Rechtschreibfehler, falscher Name des Bürgerinitiativensprechers. Auf so einen Bericht kann man nicht aufbauen.