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GROSS GERUNGS. Sie wird von den Kollegen als ehrgeizig, zielstrebig und als „coole Socke“ beschrieben, die frischgebackene Staatsmeisterin im Service und Lehrling im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs, Magdalena Eschelmüller. Tips bat die sympathische 17-Jährige, die eigentlich mal Friseurin werden wollte, zum Interview.

Magdalena Eschelmüller (3.v.l.) mit ihren Ausbildnern C. Fröschl, A. Dorr und T. Prinz
Magdalena Eschelmüller (3.v.l.) mit ihren Ausbildnern C. Fröschl, A. Dorr und T. Prinz

Tips:Wie hast du die letzten Wochen erlebt?

Magdalena: Die waren doch hektisch, es ist viel auf einen zugekommen: Gratulationen von allen Seiten und man war doch im Mittelpunkt, das ist schon ein bisschen ungewohnt.

Tips:Hättest du dir jemals erträumt, dass du dir den Titel holst?

Magdalena: Nein, das hätte ich nicht gedacht. Vielleicht noch Gold, aber dass ich wirklich Staatsmeisterin werde, nicht.

Tips:Vor welcher Aufgabe hast du am meisten gezittert?

Magdalena: Vielleicht vor dem Tischdecken, da geht es um absolute Genauigkeit, um Millimeter, gerade wenn man nervös ist, gar nicht so leicht. Über die Küraufgaben, also die sogenannten Mystery-Aufgaben, wusste man ja vorher nicht Bescheid, das war zum Beispiel das Tranchieren vom T-Bone-Steak, oder das Filetieren und Marinieren einer Banane.

Tips:Welche Pläne hast du für die Zukunft?

Magdalena: Nach der Lehrabschlussprüfung im Juli möchte ich auf jeden Fall auf Saison gehen, ich möchte mir vieles anschauen, Erfahrungen sammeln, mich beruflich weiterentwickeln. Wie und was genau, weiß ich noch nicht, aber wahrscheinlich Richtung Tirol. Einige Visitenkarten von Betrieben habe ich schon zugesteckt bekommen.

Tips:Was war deine Motivation damals im Gastgewerbe Fuß zu fassen?

Magdalena: Dass ich nach der Lehre auf Saison gehen und mir die Welt anschauen könnte.

Tips:Die große Herausforderung in der Gastro ist, gutes Personal zu finden. Wo siehst du hier die Problematik?

Magdalena: Vielleicht die Bezahlung und weil es vor allem früher oft geheißen hat, dass man ausgenutzt wird. In der heutigen Zeit ist das selten, es hat sich geändert. Heute hat man bei guter Leistung tolle Chancen, aufzusteigen. Ich würde jedem der Interesse hat, ans Herz legen, in den Beruf hinein zu schnuppern, sich selbst ein Bild zu machen, neugierig zu sein. Das Gastgewerbe ist gar nicht so schlimm!

Mehr zum Thema: http://www.tips.at/news/gross-gerungs/land-leute/392799-perfekt-serviert-staatsmeisterin-als-vorbild-und-botschafterin


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