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GROSS GERUNGS. Es ist wichtiger denn je, das Thema Bewegung. Am zweiten Mai-Wochenende fand im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs dazu ein Wissenschaftliches Symposium unter dem Titel „Leben ist Bewegung. Bewegung ist Leben“ statt. Über 90 Ärzte, Physiotherapeuten, Sportwissenschafter und Vetreter der Krankenpflege kamen zur Fortbildung ins Waldviertel.

V.l.: GF Fritz Weber, Alexandra Meixner, Alexander Urtz, OA Karoline Walchetseder, Primarius Sebastian Globits, Martin Miehl, Primarius Josef Niebauer, Philipp Stelzer, Heidi Manseder, Rochus Pokan; Foto: HKZ Groß Gerungs

Vor zehntausend Jahren wurde der Mensch sesshaft, seit etwa hundert Jahren verbringt der Mensch den Alltag überwiegend sitzend. Da der Körper jedoch auf regelmäßige Bewegung ausgelegt ist, entwickeln sich eine Reihe sogenannter Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Wirbelsäulenerkrankungen. Bereits beim Gesunden wäre regelmäßige Bewegung im Alltag krankheitspräventiv und kann in Form von Stiegensteigen statt mit dem Lift fahren oder kurze Strecken zu Fuß statt mit dem Auto zurücklegen, realisiert werden. Umso wichtiger ist daher die Bewegungstherapie im Rahmen von Herz-Kreislauferkrankungen. Dadurch kann das Risiko für neuerliche Krankheitsereignisse deutlich reduziert werden.

Hochkarätige Referenten

Aufgrund der Wichtigkeit dieses Themas stand das diesjähriges Symposium unter dem Titel „Leben ist Bewegung. Bewegung ist Leben. Sport in der Primär- und Senkundärprävention“ mit einer Reihe hochkarätiger Referate. Dabei wurde das Thema Bewegung umfassend von allen Seiten beleuchtet. „Neben der Bedeutung von Bewegung für die Volksgesundheit, den positiven psychischen Effekten, dem Stellenwert in der Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Patienten wurde auch der Implementation von Sport im fortgeschrittenen Alter breiter Raum gewidmet.

Ergänzt wurde das Programm durch die faszinierende Darstellung von Ultraausdauerbelastungen, wie sie in Mehrfach Ironman-Distanzen bewältigt werden“, erklärt Primarius Sebastian Globits. Dem Thema widmete sich übrigens die bekannte Extremsportlerin Alexandra Meixner.


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