GROSSRAMING. Mit Prominenten aus Kultur und Politik feierte Familie Gruber den Bestand ihres außergewöhnlichen Museums seit drei Jahrzehnten.
Das Kutschenmuseum Gruber ist ein Highlight für jeden Gruppenausflug ins Ennstal. Der Sammelleidenschaft von Franz Gruber ist es zu verdanken, dass heute rund 130 liebevoll restaurierte Fahrzeuge und zahlreiche Objekte rund um Pferd und Wagen bestaunt werden können. Die Palette erstreckt sich vom bäuerlichen Wagen über bürgerliche Kutschen bis zur Prunkkarosse der Linzer Diözesanbischöfe.
Sohn Hannes führt die Besucher charmant durch die stattliche Ausstellung und verbindet die Vergangenheit geschickt mit der Gegenwart. Der gelernte Tischler widmet sich seit kurzem ausschließlich dem Museum. Die vielseitigen Eigentümer haben das Kleinod zu einem Kulturzentrum und -treffpunkt erweitert: Im stimmungsvollen Garten führt die Bühne Großraming heuer wieder an mehreren Abenden ein Theaterstück auf (ab 18. Juni: „Die geputzten Schuhe von Günter Seidl“) und auch das Kino Großraming nutzt das Ambiente für seine jährliche Open-Air-Vorstellung. Außerdem finden Konzerte im Stadl oder im Freien einen stimmungsvollen Rahmen – von Jazz-Sessions bis zum jährlichen Kalkalpen Kammermusik Festival.
Das 30-Jahr-Jubiläum wurde jetzt im Beisein von Landeshauptmann Josef Pühringer, Bezirkshauptfrau Cornelia Altreiter-Windsteiger, Klaus Landa vom OÖ. Museumsverbund, dem Schauspieler und Regisseur Paulus Manker sowie zahlreichen Freunden und Weggefährten gefeiert.
Geöffnet ist das Museum in Rodelsbach 36 ab April bis 31. Oktober (täglich, 10 - 12 / 14 - 16 Uhr); Führungen ab 10 Personen, auf Anfrage auch aßerhalb der Öffnungszeiten
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