Von Werndls Schlitten bis zur Bischofskarosse
GROSSRAMING. Kutschen, Schlitten, Pferde und das Reisen vor der Zeit des Automobils bilden den Schwerpunkt des größten privaten Kutschenmuseums Österreichs.

Über 70 Kutschen, Schlitten und Wägen sind im 1986 gegründeten Museum von Familie Gruber auf 1200 m2 zu besichtigen. Landwirtschaftliche, bürgerliche und adelige Fortbewegungsmittel stehen einander gegenüber. Darunter besonders geschichtsträchtige Stücke wie ein Schlitten Josef Werndls oder die Prunkkarosse der Linzer Diözesanbischöfe. Der Besucher erfährt dabei auch über die Hierarchien und sozialen Stellungen der damaligen Besitzer, deren Gefährte ein Statussymbol waren.
Seit 2009 gewährt das Museum mit der Sammlung der Heimatstube überdies Einblicke ins bäuerliche Leben im Ennstal des 19. Jahrhunderts.
Museumsbesuch im Advent
Übers Jahr finden im Kutschenmuseum immer wieder auch Veranstaltungen, z.B. ein Freilichttheater, statt. Gelegenheit für einen Besuch gibt der Adventmarkt zusammen mit dem Krippenmuseum am 2. und 3. Dezember, 14–18 Uhr.


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