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GRÜNAU. Nach dem tragischen Tod von Bürgermeister Alois Weidinger steht am 29. April die Walhl seines Nachfolgers bzw. seiner Nachfogerin an. Als erste Fraktion hat die SPÖ ihren Kandidaten präsentiert. Die Wahl fiel etwas überraschend auf Ersatzgemeinderat Klaus Kramesberger.

Geht´s nach der Orts-SP, soll der 46-jährige Klaus Kramesberger Nachfolger von Alois Weidinger als Grünauer Bürgermeister werden. Foto: Spitzbart

„Wir sind glücklich und auch stolz auf die Entscheidung“, sagt SP-Vizebürgermeister Hannes Stockhammer, der zur Zeit amtsführend als Bürgermeister fungiert. Er galt selbst als potentieller Kandidat, doch habe er in seiner beruflichen Tätigkeit bei der AK Kirchdorf vor kurzem wichtige Projekte übernommen und fühle sich dem Dienstgeber verpflichtet.

Nach zwei „sehr freundschaftlichen“ Fraktionssitzungen habe Ersatzgemeinderat Klaus Kramesberger seine Bereitschaft bekundet, als Weidinger-Nachfolger zu kandidieren. „Der Lois hat natürlich große Spuren hinterlassen. Ihm war kein Problem zu klein und keines zu groß. Er ist ein großes menschliches Vorbild“, sagt der 46-jährige Wildbachverbau-Facharbeiter.

Jugend, Wohnbau und Tourismus als Themen

Als verlässlicher Mithelfer und „Einspringer“ hat sich Kramesberger im Ort einen Namen gemacht. „Egal ob beim Fußballverein ein elfter Mann oder Trainer gebraucht wird oder eine helfende Hand beim Organisieren von Veranstalten, Klaus ist immer da“, beschreibt ihn Stockhammer. Zudem gründete Kramesberger den Jugendförderungsverein „4645.Komm“. Entsprechend schauen auch seine vordringlichsten politischen Ziele aus: Die Realisierung eines gemeinsam mit Kinder, Eltern und Großeltern entwickelten Niederseilgartens, die Umsetzung eines sozialen Wohnbauprojektes sowie den nachhaltigen Ausbau des Tourismus.


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